Der IT-Dienstleister Computacenter mit Sitz in Kerpen hat in Deutschland dem Umsatz um vier Prozent gesteigert. Das Jahr sei von der Stabilisierung geprägt gewesen, so Deutschland-Chef Oliver Tuszik.
Conti und Bosch-Mahle trumpfen auf
Der Markt für Turbolader kommt stärker in Schwung - US-Zulieferer reagieren gelassen auf die neue Konkurrenz aus Deutschland
Bosch und Denso mit Kopf-an-Kopf-Rennen
Großes Stühlerücken im Zulieferer-Ranking
Bosch musste in der vergangenen Dekade seine Top-Position zweimal zurückerobern - Koreaner und Chinesen im Aufwind
Kerpen. Seit Jahresbeginn ist Reiner Louis Vertriebsvorstand beim IT-Dienstleister Computacenter. Er trat die Nachfolge von Frank Kottman an, der das Unternehmen Ende 2012 verlassen hatte. Louis war bislang als Vorstand IT Solutions und Outsourcing bei dem Kerpener Unternehmen gewesen. Im vergangenen Jahr steigerte Computacenter Deutschland den Umsatz um vier Prozent. "Nachdem wir 2011 zahlreiche Serviceverträge mit einem bis dahin nicht gekannten Volumen gewinnen und ein Rekordergebnis erzielen konnten, stand 2012 unter dem Motto der Stabilisierung auf hohem Niveau", so Oliver Tuszik, Vorstandsvorsitzender und CEO der Computacenter AG & Co. oHG. Das Unternehmen ist Teil des britischen IT-Dienstleisters Computacenter plc. Das Deutschland-Segment, zu dem auch Luxemburg und die Schweiz gehören, hatte im Jahr 2011 einen Umsatz von knapp 1,42 Milliarden Euro ausgewiesen. Der bereinigte operative Gewinn nach IFRS hatte 31,9 Millionen Euro betragen. Computacenter Deutschland ist der fünftgrößte IT-Dienstleister für die Autoindustrie in Deutschland. Im Ranking der Automobilwochelag das Unternehmen mit einem Automotive-Umsatz im Jahr 2011 von 220 Millionen Euro hinter T-Systems, SAP Deutschland, IBM und HP.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.