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Digitaler Schauraum nun auch in Peking
Audi City: Den digitalen Showroom gibt es jetzt auch in Peking.
(Foto: Audi)
Autorin:
Pia Krix
pkrix@craincom.de
Donnerstag, 31. Januar 2013, 13.28 Uhr
Audi bietet sein neues Schauraum-Konzept "Audi City" jetzt auch in China an. Besucher können dort ihr Wunschauto aus mehreren Millionen Möglichkeiten im Maßstab 1:1 konfigurieren. Der Hersteller startete im Sommer vergangenen Jahres in London mit Audi City.

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Ingolstadt/Peking. Die VW-Tochter Audi weitet ihr City-Konzept auf China aus. Mit "Audi City Beijing" öffnete am heutigen Donnerstag (31.1.)  der erste digitale Audi-Showroom Asiens im Zentrum von Peking. "Die pulsierende Hauptstadt unseres weltweit größten Absatzmarktes ist ein perfekter Standort für dieses innovative digitale Schauraumkonzept", sagt Vertriebsvorstand Luca de Meo.
Besucher des Showrooms haben jetzt die Möglichkeit, die in China verfügbare Modellpalette – einschließlich Farben, Ausstattungsoptionen und Funktionen – vollständig zu erleben. Nach Angaben von Audi ermöglicht es die Medientechnik, ein Auto aus mehreren Millionen möglichen Konfigurationen digital zu individualisieren. Die Kunden können die so konfigurierten Modelle auf Leinwänden im Maßstab 1:1 sehen. Auf einer Fläche von 2100 Quadratmetern bietet der zweistöckige Schauraum darüber hinaus Platz für 14 Ausstellungsfahrzeuge sowie Flächen für Kulturevents und Ausstellungen.
Audi startete im Sommer vergangenen Jahres das Metropolen-Konzept Audi City und präsentierte in London seinen ersten digitalen Schauraum. Auch in Audis weltweit größtem Showroom in Dubai wurde die Technik bereits eingeführt. "Alle Händler können unsere Powerwalls bei Bedarf einsetzen", erklärt ein Audi-Sprecher auf Anfrage von Automobilwoche.
Digitale Schauräume wirken sich positiv auf den Vertrieb aus, argumentiert die Firma RTT, ein Spezialist für 3-D-Lösungen, der unter anderem für Audi, BMW und Volks­wagen arbeitet. Der Verkaufsprozess am Point of Sale verkürze sich um bis zu 25 Prozent, die Verkaufsabschluss­rate steige um bis zu 40 Prozent – das habe ein Projekt bei einem deutschen Autohersteller gezeigt.
BMW setzt ebenfalls eine virtuelle Produktpräsentation im Handel ein, wählt aber einen anderen Weg als der Wettbewerber aus Ingolstadt: Die Münchner verzichten nicht auf Autos im Schauraum, rüsten aber ihre Berater mit iPads aus. Die BMW-Berater sollen im Kundengespräch das Auto auf dem Tablet erklären. Wer Interesse hat, kann dann mit dem Verkäufer am 118-Zentimeter-Bildschirm sein neues Auto konfigurieren.
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