Audi bietet sein neues Schauraum-Konzept "Audi City" jetzt auch in China an. Besucher können dort ihr Wunschauto aus mehreren Millionen Möglichkeiten im Maßstab 1:1 konfigurieren. Der Hersteller startete im Sommer vergangenen Jahres in London mit Audi City.
Vergleich der Wachstumsraten von Premiumherstellern in den Jahren 2012 und 2020 in den USA, Deutschland und China
Ingolstadt/Peking. Die VW-Tochter Audi weitet ihr City-Konzept auf China aus. Mit "Audi City Beijing" öffnete am heutigen Donnerstag (31.1.) der erste digitale Audi-Showroom Asiens im Zentrum von Peking. "Die pulsierende Hauptstadt unseres weltweit größten Absatzmarktes ist ein perfekter Standort für dieses innovative digitale Schauraumkonzept", sagt Vertriebsvorstand Luca de Meo. Besucher des Showrooms haben jetzt die Möglichkeit, die in China verfügbare Modellpalette – einschließlich Farben, Ausstattungsoptionen und Funktionen – vollständig zu erleben. Nach Angaben von Audi ermöglicht es die Medientechnik, ein Auto aus mehreren Millionen möglichen Konfigurationen digital zu individualisieren. Die Kunden können die so konfigurierten Modelle auf Leinwänden im Maßstab 1:1 sehen. Auf einer Fläche von 2100 Quadratmetern bietet der zweistöckige Schauraum darüber hinaus Platz für 14 Ausstellungsfahrzeuge sowie Flächen für Kulturevents und Ausstellungen. Audi startete im Sommer vergangenen Jahres das Metropolen-Konzept Audi City und präsentierte in London seinen ersten digitalen Schauraum. Auch in Audis weltweit größtem Showroom in Dubai wurde die Technik bereits eingeführt. "Alle Händler können unsere Powerwalls bei Bedarf einsetzen", erklärt ein Audi-Sprecher auf Anfrage von Automobilwoche. Digitale Schauräume wirken sich positiv auf den Vertrieb aus, argumentiert die Firma RTT, ein Spezialist für 3-D-Lösungen, der unter anderem für Audi, BMW und Volkswagen arbeitet. Der Verkaufsprozess am Point of Sale verkürze sich um bis zu 25 Prozent, die Verkaufsabschlussrate steige um bis zu 40 Prozent – das habe ein Projekt bei einem deutschen Autohersteller gezeigt. BMW setzt ebenfalls eine virtuelle Produktpräsentation im Handel ein, wählt aber einen anderen Weg als der Wettbewerber aus Ingolstadt: Die Münchner verzichten nicht auf Autos im Schauraum, rüsten aber ihre Berater mit iPads aus. Die BMW-Berater sollen im Kundengespräch das Auto auf dem Tablet erklären. Wer Interesse hat, kann dann mit dem Verkäufer am 118-Zentimeter-Bildschirm sein neues Auto konfigurieren.
Audis neuer Vertriebsvorstand Luca de Meo, der Anfang September von VW nach Ingolstadt wechselte, hat wichtige Positionen in seiner Abteilung umbesetzt. "Wir stellen uns in den... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.