Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Bosch beliefert GM in großem Stil mit Infotainmentsystemen
Cadillac User Experience (CUE): Die Luxusmarke von General Motors hat das erste Infotainmentsystem auf Basis des Open-Source-Betriebsystems Linux auf den Markt gebracht. Lieferant ist Bosch. (Foto: General Motors)
Der Stuttgarter Automobilzulieferer Bosch hat für General Motors eine Plattform für ein fest eingebautes, vernetztes Infotainmentsystem entwickelt, die in verschiedenen Marken zum Einsatz kommt.
Die Hersteller fordern wieder Preisnachlässe wie vor der Krise. Als Maßstab gelten die Preise der Zulieferer in China.
Hildesheim. Bosch beliefert den US-Autohersteller General Motors (GM) in großem Stil mit Navigations- und Infotainmentsystemen, die auf dem offenen Betriebssystem Linux basieren. Damit sind GM und Bosch nach Kenntnisstand der Automobilwoche die Ersten, die Linux in der Autoindustrie serienreif gemacht und auf den Markt gebracht haben. "Wir haben für General Motors eine Plattform entwickelt, die künftig bei mehreren Marken im Konzern verwendet wird", bestätigt Joachim Siedler, Sprecher von Bosch Car Multimedia, auf Nachfrage der Automobilwoche. Die Plattform der in Hildesheim ansässigen Tochter des Stuttgarter Unternehmens ist seit Frühjahr 2012 bei der GM-Luxusmarke Cadillac auf dem Markt. Das Infotainmentsystem Cadillac User Experience (CUE) ist Standard in der Limousine XTS, die bei knapp 45.000 Dollar startet. Die fest eingebaute Headunit von Bosch besteht aus einem Touchscreen, der als zentrales Bedienelement ähnlich wie ein iPhone funktioniert. Der Nutzer kann auf die Buttons tippen, er kann wischen und er kann wie beim iPhone die Darstellung mit Daumen und Zeigefinger vergrößern. Neu ist dabei, dass die Buttons beim Drücken pulsieren und dem Nutzer so eine haptische Rückmeldung geben. Zusätzlich lässt sich das System mit Knöpfen am Lenkrad und per Spracheingabe in Umgangssprache bedienen. Das System verzichtet auf eine fest eingebaute SIM-Karte. Die Vernetzung mit dem Internet wird über das mitgebrachte Smartphone hergestellt. Insgesamt können zehn verschiedene mobile Geräte an angeschlossen werden. Der Nutzer kann somit auf seinen eigenen Content als auch auf verschiedenste Apps zugreifen. Die Konnektivität In den USA ist auch das Telematik-System OnStar integriert. Cadillac bietet CUE als Option auch in der Limousine ATS und im Crossover SRX. Mitte 2013 wird die Plattform in Nordamerika auch bei der Volumenmarke Chevrolet einziehen. Sie bildet die Basis für die neue Generation des Intotainmentsystems MyLink, das über ähnliche Funktionen verfügt wie CUE. Das erste Modell ist der Chevrolet Impala. MyLink hat vor kurzem auf der US-amerikanischen Consumer Electronics Show (CES) den "Best-of-CES-Award" gewonnen.
Magneti Marelli will 2013 Linux-Lösung bringen In der Autoindustrie werden derzeit geschlossene Betriebsysteme für die Navigations- und Infotainmentlösungen verwendet. Der größte Anbieter ist QNX, eine Tochter des Blackberry-Herstellers RIM. Auch Microsoft ist ein wichtiger Spieler in diesem Markt. Auf dieser Basis entwickelt praktisch jeder Hersteller sein eigenes, proprietäres System. Problem: Durch die Vernetzung des Autos mit dem Internet müssen die Hersteller mit den schnellen Entwicklungszyklen der IT- und Consumerbranche mithalten. Deshalb geht der Trend zu anderen Betriebsystmen - etwa der Handysoftware Android von Google oder Open-Source-Lösungen wie Linux. Um Linux zum Durchbruch zu verhelfen, wurde auf Betreiben von BMW im Frühjahr 2009 die Genivi-Allianz initiiert. Ziel der branchenübergreifenden Initiative ist die Entwicklung einer In-Vehicle-Infotainment-Plattform auf Linux-Basis. Sie bildet die technische Grundlage für eigene, Lösungen, die es den jeweiligen Herstellern und Zulieferern erlauben, sich im Wettbewerb zu differenzieren. So soll das Bedienkonzept und die Oberfläche entsprechend den jeweiligen Markenattributen des Herstellers anpassbar sein. Von dieser Vorgehensweise verspricht sich die im kalifornischen San Ramon ansässige Genivi-Alliance vor allem kürzere Entwicklungszeiten und deutlich geringere Kosten. Als erster Systemlieferant hat der italienische Zulieferer Magneti Marelli die Zulassung für die Plattform "Linux Platform for Infotainment and Navigation" erhalten. Serienstart ist das Jahr 2013. Konkurrent Continental hat für 2014 eine Linux-Multimedia-Plattform für einen europäischen Autohersteller angekündigt.
Das vernetzte Fahrzeug stellt die traditionellen Geschäftsmodelle der Autohersteller infrage und verlangt völlig neue Fertigkeiten: Im Mittelpunkt steht die Analyse von Daten.... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.