Frauen sollten bei der Autoentwicklung und bei der Werbung stärker berücksichtigt werden, fordert das Fahrzeugportal Mobile.de. Eine Umfrage in Zusammenarbeit mit TNS-Infratest ergab, dass das Auto für 69 Prozent der Frauen einen hohen Stellenwert besitzt. Autohersteller und -händler müssten die kaufkräftige weibliche Zielgruppe deutlich früher ansprechen.
Wo sollten die Autohersteller bei der Entwicklung am meisten investieren?
CO2-Reduzierung und Umweltschutz
Vernetzung und Internet im Auto
Qualitäts- und Premiumanspruch
Sicherheit und Unfallvermeidung
Berlin. Die Autohersteller lassen "eine relevante und große Zielgruppe außer Acht: die Frauen", sagt das Fahrzeugportal Mobile.de. Laut einer Umfrage von Mobile in Zusammenarbeit mit TNS-Infratest stellte sich heraus, dass für 69 Prozent der Frauen das Auto einen sehr großen Stellenwert hat. Auf die Suche nach einem Neuwagen macht sich die weibliche Kundin vor allem im Internet, so ein Ergebnis der Umfrage. Allerdings befragte TNS-Infratest nur Personen, die ein Smartphone oder einen Tablet-PC besitzen. Daher müssen die Ergebnisse vor dem Hintergrund einer sehr onlineaffinen Zielgruppe interpretiert werden. TNS interviewte im November 2012 exakt 512 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren, Für 37 Prozent der befragten Frauen soll das nächste Auto ein Neufahrzeug sein. Jede vierte gibt an, einen Jahreswagen kaufen zu wollen und 32 Prozent sind auf der Suche nach einem Gebrauchten. "Zwar sind mit 45 Prozent mehr Männer auf der Suche nach einem Neuwagen, aber das Potenzial bei den Neuwagenkundinnen ist nicht zu unterschätzen und sollte sowohl bei der Autoentwicklung als auch bei der direkten Werbeansprache berücksichtigt werden", meint Malte Krüger, Geschäftsführer von Mobile.international. In die gleiche Richtung geht auch eine Untersuchung des Center Automotive Research (CAR). Das hatte ermittelt, dass bei jungen Frauen die Nachfrage nach neuen Fahrzeugen zurückgeht. Den Autoherstellern fehlten laut dieser Studie die richtigen Konzepte, um die kaufkräftige weibliche Zielgruppe zu erreichen.
Autohändler müssen Frauen früher ansprechen Autohersteller und Händler gewännen Frauen nicht erst im Verkaufsgespräch, sondern müssten früher ansetzen, heißt es bei Mobile. Frauen gingen "intensiver als Männer online auf die Suche nach einem Neuwagen." 82 Prozent der Frauen nutzen für eine fokussierte Recherche nach Marke und Modell das Internet. 86 Prozent der befragten Frauen informieren sich online über Ausstattungsmerkmale und 91 Prozent vergleichen im Internet die Preise. Bei der Autobesichtigung, Probefahrt und dem Vertragsabschluss bevorzugt sowohl jede zweite Frau als auch jeder zweite Mann den direkten und persönlichen Kontakt mit dem Händler vor Ort. Neben Herstellern und Händlern seien auch die Fahrzeug-Börsen gefragt, so die Mobile-Studie: Drei Viertel der befragten Frauen suchen ihren Neuwagen bei Fahrzeugmärkten, bei den Männern sind es 70 Prozent. Mobile.de wurde 1996 gegründet und ist nach eigenen Angaben mit 7,05 Millionen Usern pro Monat der meistbesuchte Fahrzeugmarkt in Deutschland. Derzeit stehen mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge zur Auswahl. Zu den Nutzern gehören sowohl Privatkunden als auch mehr als 35.000 registrierte Fahrzeughändler. Das Unternehmen beschäftigt 160 Mitarbeiter am Standort Berlin und ist ein Tochterunternehmen der eBay International AG.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
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Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
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Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.