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Hück haut den Luan für guten Zweck
Widersacher Hück (li.), Krasniqi: Im Vorfeld ihres großen Auftritts posieren die nicht eben kleinwüchsigen Kraftmeier in einer Porsche-Montagehalle vor einem Sportwagen in spe des Typs 911 Carrera, den nicht nur Faustkämpfer ob seines Boxermotors zu schätzen wissen.
(Foto: Porsche)
Autor:
Henning Krogh
hkrogh@craincom.de
Mittwoch, 30. Januar 2013, 17.21 Uhr
Uwe Hück, Chef des Porsche-Betriebsrats und Hobby-Thaiboxer, will sich in diesem Jahr im Ring mit dem Schwergewichtsfaustkämpfer Luan Krasniqi messen. Wenn zwei sich streiten, freuen sich Dritte: Die Börse aus dem Spektakel wird unter SOS-Kinderdörfern und einem Bildungszentrum verteilt.

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Hamburg. Der Chef der Arbeitnehmervertreter von Porsche, Uwe Hück, steigt 2013 mit dem Schwergewichtsboxer Luan Krasniqi zu einem öffentlichkeitsträchtigen Kräftemessen in den Ring. Hück, der vor seinem beruflichen Eintritt bei der schwäbischen Premiummarke als Profi-Thaiboxer seinen Lebensunterhalt bestritt, wird mit den vielfältigen Mitteln der fernöstlichen Kampfsportart versuchen, seinen Gegner zu zermürben. Krasniqi vertraut vorrangig auf die Wucht seiner gefürchteten Fäuste, um sein ebenfalls stattliches Gegenüber in die Seile – oder gar auf die Matte – zu schicken.
 
Hintergrund der Keilerei, als deren Austragungsort die Porsche Arena in Stuttgart in Betracht gezogen wird, ist weder ein Zwist unter nicht mehr ganz taufrischen Titanen des Testoterons noch die schnöde Gier nach persönlicher Börse in möglichst beträchtlicher Höhe. Hück, 50, und Krasniqi, 41, wollen die Einnahmen aus ihrem Box-Event vielmehr im besten Einvernehmen guten Zwecken zuführen. "Der komplette Erlös aus dem Kampf wird aufgesplittet für die Projekte SOS-Kinderdörfer, das von Luan Krasniqi unterstützt wird, und für das Bildungszentrum in Pforzheim, das Uwe Hück sehr wichtig ist", heißt es in einem Kommuniqué aus dem Porsche-Betriebsratsbüro.
 
"Für solch ein großartiges soziales Projekt steige ich gerne in den Ring", kommentierte Uwe Hück den geplanten Fight. "Das wird ein intergalaktischer Kampf." Auch Luan Krasniqi fürchtet weder Veilchen im Antlitz noch offene Frakturen an den Extremitäten: "Für einen so tollen sozialen Zweck", so der gebürtige Kosovo-Albaner, begebe er sich "mit diesem großartigen Menschen Uwe Hück" gern in den Clinch. "Über das genaue Regelwerk werden sich der Thaiboxer und der Schwergewichtsprofi noch austauschen", lassen die Promoter der Duellanten verlauten. "Einzelheiten werden bei einer Pressekonferenz im Februar bekannt gegeben".
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