Das Sponsoring der Bamberger Basketballer zahlt sich für den Zulieferer Brose aus. Der Bekanntheitsgrad des Unternehmens ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Nach jedem Gewinn der Deutschen Meisterschaft steigt zudem der Eingang externer Bewerbungen.
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
Coburg. "Frankenhölle" nennen die Bamberger die Stechert-Arena. Wenn die Brose Baskets in dem Stadion auflaufen, ist der Teufel los. Auch wenn es in der Euroleague für die Franken derzeit nicht so rund läuft – in Deutschland ist das Team absolut spitze. Gleich drei Jahre hintereinander wurden die Brose Baskets Deutscher Meister und Pokalsieger. Rekorde, von denen der Autozulieferer Brose als Hauptsponsor erheblich profitiert. "Bamberg ist eine Basketball-Stadt. Hier hat beinahe jeder irgendwann einmal Basketball gespielt – auch der Oberbürgermeister", sagt Matthias Drewniok, Geschäftsführer von Brose Fahrzeugteile in Hallstadt bei Bamberg. "Die Bekanntheit von Brose im lokalen und regionalen Umfeld liegt mittlerweile bei mehr als 90 Prozent – 2001 betrug sie nur rund 20 Prozent", berichtet Drewniok. Daran habe das Sportsponsoring einen großen Anteil. Der frühere Basketballer und Bundesligaspieler Drewniok, der mittlerweile im Aufsichtsrat der Brose Baskets sitzt, hat vor zwölf Jahren den ersten Kontakt zwischen Verein und Unternehmen hergestellt. 2001 stieg das Unternehmen als Nebensponsor ein, seit 2006 ist es Hauptsponsor und Namensgeber. Trikots, LED-Banden und Freiwurfkreis tragen das Firmenlogo. "Die komplette Corporate Identity des Clubs ist mit uns abgestimmt. Unsere Unternehmensfarben – Rot, Weiß und Grau – finden sich bei den Brose Baskets wieder", erklärt Drewniok. Brose nutzt das Sponsoring auch für die Mitarbeitersuche. "Es gibt einige Bewerber, die über die Brose Baskets das Unternehmen kennenlernen." Nach jedem Gewinn der Meisterschaft – wie in den Jahren 2010, 2011 und 2012 – steige der Eingang externer Bewerbungen. Diese Entwicklung kurbelt der Zulieferer mit Gratulationsanzeigen zur Meisterschaft in überregionalen Medien an. "Join the winning team", heißt es darin.
"Basketball passt gut zu unserem Unternehmen" Mit dem Einsatz von klassischer Werbung will der Zulieferer auch überregional bekannter werden. Bei Fernsehübertragungen wie den Euroleague-Spielen schaltet das Unternehmen in den Pausen TV-Spots: "Leidenschaft, Technik, Teamgeist – wir stellen uns dem sportlichen Wettbewerb", trommelt Brose darin. "Basketball passt sehr gut zu unserem Unternehmen, es gibt viele Parallelen zu Brose wie Schnelligkeit, Präzision, Teamarbeit, Taktik und Disziplin", so Drewniok. Zudem hat der Sport im Frankenland eine lange Tradition: "Die Bamberger sind seit mehr als 40 Jahren in der Bundesliga vertreten." Das Unternehmen setzt zunehmend auf fränkische Ball-Power: 2011 wurde das Engagement auf den BBC Bayreuth und die s.Oliver Baskets Würzburg ausgeweitet – in Würzburg baut Brose elektrische Antriebe. Bei beiden Bundesligisten ist das Unternehmen Nebensponsor. Seit Sommer 2012 trägt auch ein Frauenteam den Firmennamen: die DJK Brose Bamberg. Die Summe, die der Zulieferer in das Sponsoring steckt, will Drewniok nicht beziffern. Das Jahresbudget der Brose Baskets beträgt acht Millionen Euro, den Großteil davon steuern Sponsoringeinnahmen und Eintrittsgelder bei. Auch die Brose-Beschäftigten kommen bei dem sportlichen Engagement auf ihre Kosten: Sie erhalten verbilligte Eintrittskarten, manchmal kommt auch ein Starspieler zur Autogrammstunde vorbei. Nicht nur beim Betriebssport, auch beim Basketball-Cup greifen die Mitarbeiter selbst zum Ball: Einmal im Jahr messen sich die Teams der Brose-Standorte mit denen befreundeter Firmen.
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Fondsmanager Michael Muders von Union Investment hat sich in einem Interview vehement gegen ein weiteres Engagement von Mercedes ausgesprochen: "Mercedes muss raus aus der Formel 1."