Laut IT-Dienstleister Capgemini konzentrieren sich die IT-Verantwortlichen im deutschsprachigen Raum in diesem Jahr in erster Linie auf die Kostensenkung. Insgesamt dürften die IT-Budgets aber leicht steigen.
Conti und Bosch-Mahle trumpfen auf
Der Markt für Turbolader kommt stärker in Schwung - US-Zulieferer reagieren gelassen auf die neue Konkurrenz aus Deutschland
Bosch und Denso mit Kopf-an-Kopf-Rennen
Großes Stühlerücken im Zulieferer-Ranking
Bosch musste in der vergangenen Dekade seine Top-Position zweimal zurückerobern - Koreaner und Chinesen im Aufwind
Berlin. Die IT-Abteilungen müssen sich in diesem Jahr auf die Steigerung der Effizienz, die Senkung der Kosten und stabil laufende IT-Services konzentrieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie von IT-Dienstleister Capgemini zu den IT-Trends 2013. Die IT-Budgets dürften 2013 leicht steigen. Das erwarten 41 Prozent der befragten Chief Information Officers (CIOs). Capgemini hat im September und Oktober des vergangenen Jahres 168 Großunternehmen im deutschsprachigen Raum befragt. Davon sind allerdings nur sieben Prozent aus der Automobilbranche. Die Mehrzahl der CIO, die geantwortet haben, kommt aus der Industrie- und Hightech-Branche, aus dem Bereich Finanzdienstleistungen und dem öffentlichen Sektor. Im Ranking der Automobilwoche liegt Capgemini mit einem Umsatz von 71 Millionen Euro im Jahr 2011 auf Platz neun der 25 größten IT-Dienstleister für die Autoindustrie in Deutschland. Der Befragung zufolge nennen knapp 53 Prozent der IT-Verantwortlichen Effizienzsteigerungen als die Anforderung im laufenden Jahr. Jeweils rund 35 Prozent sehen stabile IT-Prozesse und Kostensenkungen im Fokus. Weit dahinter folgt Innovation mit 22 Prozent. Überraschenderweise hat Capgemini beim Zukunftsthema Big Data - also der Auswertung von großen unstrukturierten Datenmengen für eine bessere Kundenfokussierung und neuen Geschäftsmodellen - gemischte Reaktionen festgestellt: Die Auswertung der Daten sei für viele CIOs offensichtlich enttäuschend gewesen. Da sie nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt haben, messen sie dem IT-Dienstleister zufolge dem Thema jetzt weniger Bedeutung bei. Stattdessen würden die Anstrengungen beim Master Data und Data Quality Management nun verstärkt.
Fachabteilungen treiben IT-Innovationen Auch das Trendthema "Bring Your Own Device" werten die IT-Verantwortlichen in der Studie inzwischen nicht mehr als zukunftsrelevantes Thema, so dass es zu den Absteigern des Jahres zählt. Grundsätzlich geht der Trend laut Capgemini dazu, dass Fachabteilungen IT-basierte Innovationen vorantreiben, ohne dies in die übergeordnete IT-Strategie des Unternehmens einzubinden. Dazu gehört auch die Nutzung von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets. Entgegen der Prognose vom Vorjahr haben viele IT-Verantwortliche die Eigenleistung der IT-Abteilung erneut leicht erhöht. Sie liegt inzwischen bei knapp 52 Prozent im Application Development inklusive Customizing. Mit der höheren Flexibilität erfüllen die IT-Verantwortlichen eine seit Langem gestellte Anforderung der Fachabteilungen.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.