Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
Aktuelle Bilder
Mazda baut Getriebewerk in Thailand
Mazda Skyactiv-Drive-Getriebe: Der neue Mazda6 wird neben dem japanischen, australischen und europäischen Markt als erster Diesel-Pkw eines japanischen Herstellers in der zweiten Hälfte 2013 in Kombination mit Skyactiv-Drive auch in den USA eingeführt. (Foto: Mazda)
Autor: Gerhard Mauerer
Mittwoch, 30. Januar 2013, 17.24 Uhr
Ab dem Jahr 2015 stellt Mazda in einem neuen Werk in Thailand jährlich 400.000 Skyactiv-Drive Automatikgetriebe her. In das Getriebewerk investiert Mazda umgerechnet rund 213 Millionen Euro.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Neuzulassungen in Europa im Januar 2013 nach Marken. Copyright: Jato Dynamics
Leverkusen. Die Mazda Motor Company investiert rund 213 Millionen Euro (26 Milliarden Yen) in ein neues Getriebewerk in Thailand. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. In dem neuen Werk in der thailändischen Provinz Chonburi laufen demnach die Bänder in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2015 (1. April 2015 bis 31. März 2016) an. Jährlich sollen in dem Werk rund 500 Mitarbeiter 400.000 Skyactiv-Drive Automatikgetriebe für Mazda-Fahrzeuge fertigen. Das Unternehmen reagiert laut Mitteilung damit "auf die hohe Nachfrage nach den neuen Skyactiv-Technologien" und will seine Position innerhalb des weltweiten Produktionsverbunds verstärken. Betreiber des Werks wird eine neue Mazda-Tochtergesellschaft namens Mazda Powertrain Manufacturing (Thailand) Co., Ltd.
Das neue Werk liegt rund fünf Kilometer nördlich des Mazda Joint-Venture-Produktionsstandortes, der AutoAlliance (Thailand) Co. (AAT) in Rayong. Das neue Getriebewerk stellt Skyactiv-Drive Automatikgetriebe für die Produktion bei AAT bereit und wird auch andere Mazda-Produktionsstandorte mit der 6-Stufen-Wandlerautomatik beliefern. Laut Mazda beschränkt sich der Erfolg der Mazda-Dieseltechnologie nicht nur auf traditionelle Dieselmärkte wie Europa. Mit dem Mazda CX-5 hielt der Dieselmotor im letzten Jahr auch Einzug in Japan – einem traditionellen Automatik-Markt – und der neue Mazda6 wird neben dem japanischen, australischen und europäischen Markt als erster Diesel-Pkw eines japanischen Herstellers in der zweiten Hälfte 2013 in Kombination mit Skyactiv-Drive auch in den USA eingeführt.
Takashi Yamanouchi, Mazda Präsident und CEO: "Mit der weiteren Stärkung unserer weltweiten Produktionskapazitäten rücken wir unserem Ziel näher, zum Ende des Geschäftsjahres 2015, das im März 2016 endet, ein weltweites Verkaufsvolumen von 1,7 Millionen Fahrzeugen zu erreichen. Das japanische Werk Hofu wird weiterhin die zentrale Rolle bei der Fertigung von Mazda-Getrieben spielen. Wir haben uns für ein weiteres Werk in Thailand entschieden, um auf die rasch steigende Nachfrage nach Skyactiv-Fahrzeugen schnell und flexibel reagieren zu können."
Nach Einführung der Fahrzeug- und Motorentechnik Skyactiv im Kompakt-SUV CX-5 bringt Mazda seine effizienteren Antriebe und leichteren Karosserien in die Mittelklasse. Am 2.... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.