Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Friedberg. Der Subaru Forester geht in die nächste Runde: Im März bringt der japanische Hersteller zu Preisen ab 28.900 Euro die vierte Generation in den Handel. Der vor 15 Jahren als erster Geländekombi gestartete Wagen wird dabei noch etwas größer und bulliger und wächst so zu einem vollwertigen Konkurrenten für Honda CR-V und Toyota RAV4 heran. Während es diese Modelle allerdings auch mit Frontantrieb gibt, ist der 4x4-Antrieb bei Subaru obligatorisch. Statt abzurüsten, hat der weltgrößte Allrad-Hersteller sogar nachgelegt und das System "X-Mode" entwickelt, das alle Elektronik auf Knopfdruck auf schweres Terrain einstellt. Ebenso selbstverständlich wie der Allradantrieb sind bei Subaru die Boxermotoren. Zur Wahl stehen ein zwei Liter großer Diesel mit 150 PS sowie ein gleich großer Benziner mit 147 PS. Außerdem feiert mit der vierten Generation der Turbomotor sein Comeback im Forester. Dank des Laders steigt die Leistung des 2,0-Liter-Benziners auf 240 PS. Hohe Stückzahlen erwartet Subaru von diesem Motor nicht, wohl aber einen deutlichen Image-Effekt. Der neue Forester tritt ein schweres Erbe an: Sein Vorgänger kam zuletzt auf einen Verkaufsanteil von mehr als 50 Prozent, sagt Deutschland-Chef Volker Dannath und freut sich über einen imposanten Endspurt: "Mit exakt 5004 Zulassungen hatte der Forester 2012 sein bestes Jahr seit 1999." Weil der Start am 23. März für das Frühjahrsgeschäft etwas spät ist, wird es 2013 vielleicht nicht ganz so gut laufen, befürchtet Dannath. "Dennoch sind wir zuversichtlich, dass wir mit dem Forester sehr gute Ergebnisse erzielen werden."
Honda ändert seine Hybrid-Strategie. Den Auftakt bildet der Accord Plug-in-Hybrid (PHEV). Weltpremiere feierte die Mittelklasselimousine in Detroit. Die Markteinführung in den USA ... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.