Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
Aktuelle Bilder
Hilfe beim Altauto-Recycling
Hewlett-Packard: Das IMDS ist eine Plattform der Automobilindustrie, um Angaben zu Werkstoffen gezielt mit anderen Unternehmen zu teilen. (Foto: Hewlett-Packard)
Das US-Technologieunternehmen Hewlett-Packard übernimmt für weitere fünf Jahre das Hosting der weltweiten Werkstoffdatenbank International Material Data System (IMDS). Damit unterstützt HP weltweit 34 Automobilhersteller dabei, Gefahrstoffe aus ihren Lieferketten zu beseitigen.
Bosch baut seine globale Spitzenposition weiter aus
Stuttgarter liegen vor dem Elektronikspezialisten Denso - Japanische, deutsche und US-Unternehmen dominieren das Ranking
Conti und Bosch-Mahle trumpfen auf
Der Markt für Turbolader kommt stärker in Schwung - US-Zulieferer reagieren gelassen auf die neue Konkurrenz aus Deutschland
Böblingen. Das US-Technologieunternehmen Hewlett-Packard (HP) übernimmt für weitere fünf Jahre das Hosting der weltweiten Werkstoffdatenbank International Material Data System (IMDS). Damit unterstützt HP weltweit 34 Automobilhersteller dabei, Gefahrstoffe aus ihren Lieferketten zu beseitigen und die nationalen und internationalen Gesetze zum Schutz der Umwelt einzuhalten. Im Rahmen des neuen Vertrags übernimmt HP weiterhin Weiterentwicklung, Pflege und Bereitstellung des weltweiten IMDS-Datenarchivs. Das IMDS ist ein internetbasiertes Archiv-, Austausch- und Verwaltungssystem der Automobilindustrie, das die einzelnen Teile eines Fahrzeugs unter umweltrelevanten Aspekten auflistet. Es ermöglicht Automobilherstellern und mehr als 100.000 Zulieferern, die Vorschriften für den Umgang mit giftigen Substanzen zu erfüllen. Auf mehr als 40 Millionen Datenblättern listet das System Details zu allen Substanzen auf, aus denen sich die einzelnen Fahrzeugkomponenten zusammensetzen. Damit trägt das IMDS dazu bei, dass die Verwendung giftiger Schwermetalle wie Kadmium, Blei, Quecksilber und sechswertiges Chrom beim Autobau vermieden wird und dass meldepflichtige Stoffe dem Recycling zugeführt werden.
Antwort auf die Altfahrzeug-Richtlinie der EU Ursprünglich hatte die Automobilindustrie das IMDS als Antwort auf die Altfahrzeug-Richtlinie der EU entwickelt. Diese zielt darauf ab, die Entstehung von Abfällen zu vermeiden und die stoffliche Verwertung von Kraftfahrzeugen durch Recycling auszuweiten. Mittlerweile ist das IMDS die zentrale Plattform der Automobilindustrie, um Angaben zu Werkstoffen gezielt mit anderen Unternehmen zu teilen. Da sich die Umweltschutz-Richtlinien auch in anderen Regionen verschärfen, haben sich Erstausrüster (Original Equipment Manufacturers, OEM) aus der ganzen Welt den ursprünglichen Auftraggebern BMW, Daimler, Ford, Opel, Porsche, Volvo und VW angeschlossen. "Früher hatten die OEMs jeweils ihre eigene Liste mit verbotenen und meldepflichtigen Substanzen. Dadurch war es schwer, diese Stoffe in der Lieferkette zu identifizieren", erklärt Matthew Griffin, Vertreter von Jaguar Land Rover und Sprecher des IMDS Steering Committee. "Das IMDS bietet ein standardisiertes Format für den Informationsaustausch über die innerhalb des Herstellungsverfahrens verarbeiteten Materialien. Das hilft der Automobilindustrie, gesetzliche Bestimmungen kosteneffektiv umzusetzen."
95 Prozent der Materialien müssen wieder verwendet werden Über das IMDS können sich Automobilhersteller, ihre Zulieferer und deren Zulieferer über die Materialien austauschen, die in den einzelnen Fahrzeugkomponenten verwendet werden. Unter anderem informieren die Erstausrüster die Demontagebetriebe über alle verwendeten Werkstoffe und die anteiligen Stoffkomponenten, um die Ziele der Altfahrzeug-Richtlinie der EU zu erreichen. Damit hilft das IMDS den Automobilherstellern, die von der EU vorgeschriebene Wiederverwertungsquote zu erfüllen: Demnach müssen ab 2015 insgesamt 95 Prozent des verwendeten Materials wiederverwertet werden. "Die Automobilindustrie muss die sich ständig ändernden gesetzlichen Vorgaben einhalten und die Recyclingquote bei der Entsorgung von Altfahrzeugen steigern", erläutert Oliver Bahns, Worldwide Director Automotive & Aerospace bei HP. "HP arbeitet seit zwölf Jahren eng mit der Automobilbranche am IMDS. Das Resultat: Die Datenbank liefert klare Informationen über die Wertstoffe, die in allen Fahrzeugkomponenten verwendet werden – und zwar entlang der gesamten Lieferkette."
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.