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Porsche will Hochburg Hamburg stärken
Porsche-Logo: Die Marke will in der Hansestadt bauen.
(Foto: swi)
Autor:
Henning Krogh
hkrogh@craincom.de
Dienstag, 29. Januar 2013, 11.37 Uhr
Die Marke will direkt am Autobahndreieck Hamburg Nordwest bauen.

Hintergrunddaten zum Thema:
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11/2013
Die Rangliste der in Deutschland verbrauchten Biokraftstoffe führt seit Jahren mit deutlichem Abstand Biodiesel an.

10/2013
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013

Hamburg. Der Sportwagenhersteller Porsche plant einen neuen Vertriebs- und Servicestandort in Hamburg. Die Hansestadt gilt innerhalb Deutschlands seit Jahren als Hochburg für die schwäbische VW-Premiummarke. Im Visier für den Bau des Porsche-Zentrums an der Grenze der Stadtteile Schnelsen und Eidelstedt haben die Verkaufsstrategen ein Grundstück neben dem stark frequentierten Autobahndreieck Hamburg-Nordwest. Dort zweigt die Autobahn 23 ab, die viele Porschefahrer Richtung Sylt bringt.
Neben dem Faktor Sylt "ist uns sehr an einer besseren Erschließung des norddeutschen Großraums Husum, Heide, Itzehoe gelegen", sagte Porsche-Vetrtriebsvorstand Bernhard Maier auf Anfrage. "Doch auch in unserem starken Vertriebsmarkt Hamburg sehen wir noch großes Potenzial."
In der Elbmetropole ist Porsche bislang mit einem Zentrum an der City-nahen Eiffestraße sowie an der Automeile Nedderfeld vertreten. Doch an beiden Standorten erfüllt das Erscheinungsbild nicht mehr alle Vorgaben der Corporate Identity. Zudem sind die Platzverhältnisse beengt: Künftige Typen wie das im April 2014 startende Porsche-SUV Macan wären in den Schauräumen und Werkstätten kaum angemessen zu repräsentieren. Maier zufolge "wird die deutsche Handelsorganisation in den nächsten zwei Jahren 200 Millionen Euro in ihre Betriebe investieren." Weltweit soll die Zahl der Porsche-Händler von derzeit 780 bis 2020 auf 1000 steigen.
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