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Ford optimistisch für Europa
Ford-Werk in Genk: Die Produktion in Belgien läuft wieder, das Aus ist jedoch beschlossene Sache.
(Foto: Ford)
Autor:
Stefan Wimmelbücker
swimmelbuecker@craincom.de
Montag, 28. Januar 2013, 10.54 Uhr
Obwohl Ford im vergangenen Jahr hohe Verluste in Europa eingefahren hat, blickt der amerikanische Konzern zuversichtlich nach vorn.

Hintergrunddaten zum Thema:
11/2013
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.

30/2013
Neuzulassungen in Europa im Januar 2013 nach Marken. Copyright: Jato Dynamics

30/2013
Neuzulassungen in Europa im Januar 2013 nach Modellen. Copyright: Jato Dynamics

Detroit. Im Jahr 2012 hat Ford in Europa schätzungsweise mehr als 1,5 Milliarden Dollar, umgerechnet 1,1 Milliarden Euro, Verlust gemacht. Die offiziellen Zahlen gibt das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Dennoch ist Finanzvorstand Bob Shanks einem Agenturbericht zufolge optimistisch.

Zwar werde der Autobauer auch in diesem Jahr einen ähnlich hohen Verlust in Europa einfahren, in zwei Jahren sollen jedoch wieder schwarze Zahle geschrieben werden, sagte Shanks laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg. Ford werde sich in Europa damit schneller erholen als der Rivale General Motors, dessen Europageschäft ebenfalls in Schwierigkeiten steckt.

Zur Erholung sollen unter anderem neue Modelle beitragen: So soll der Sportwagen Mustang künftig auch in Europa angeboten werden, zudem will Ford sein Angebot im wachsenden SUV-Segment um die Modelle EcoSport und Edge erweitern.

In der vergangenen Woche ist die Produktion im belgischen Genk wieder angelaufen. Streikende Arbeiter hatten die Fertigung und das Verladen von Fahrzeugen verhindert, seit Ford Ende Oktober die Schließung des Werks angekündigt hatte. "Wir denken, wir können profitabel sein, mit den Restrukturierungsmaßnahmen, die wir unternommen haben und den neuen Modellen, die wir bis Mitte des Jahrzehnts einführen werden ", sagte Vorstandschef Alan Mulally auf dem "Automotive News World Congress" in Detroit.  


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