Neuzulassungen in Europa im Januar 2013 nach Modellen. Copyright: Jato Dynamics
Detroit. Im Jahr 2012 hat Ford in Europa schätzungsweise mehr als 1,5 Milliarden Dollar, umgerechnet 1,1 Milliarden Euro, Verlust gemacht. Die offiziellen Zahlen gibt das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Dennoch ist Finanzvorstand Bob Shanks einem Agenturbericht zufolge optimistisch.
Zwar werde der Autobauer auch in diesem Jahr einen ähnlich hohen Verlust in Europa einfahren, in zwei Jahren sollen jedoch wieder schwarze Zahle geschrieben werden, sagte Shanks laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg. Ford werde sich in Europa damit schneller erholen als der Rivale General Motors, dessen Europageschäft ebenfalls in Schwierigkeiten steckt.
Zur Erholung sollen unter anderem neue Modelle beitragen: So soll der Sportwagen Mustang künftig auch in Europa angeboten werden, zudem will Ford sein Angebot im wachsenden SUV-Segment um die Modelle EcoSport und Edge erweitern.
In der vergangenen Woche ist die Produktion im belgischen Genk wieder angelaufen. Streikende Arbeiter hatten die Fertigung und das Verladen von Fahrzeugen verhindert, seit Ford Ende Oktober die Schließung des Werks angekündigt hatte. "Wir denken, wir können profitabel sein, mit den Restrukturierungsmaßnahmen, die wir unternommen haben und den neuen Modellen, die wir bis Mitte des Jahrzehnts einführen werden ", sagte Vorstandschef Alan Mulally auf dem "Automotive News World Congress" in Detroit.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Die neue chinesische Automarke mit großen internationalen Ambitionen nutzt als erster Autohersteller weltweit die Cloud-Plattform Windows Azure von Microsoft. Marktstart ist in der zweiten Jahreshälfte in China.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.