Stühlerücken bei der VW-Tochter Audi: Vorstandsmitglied Luca de Meo räumt auf und besetzt die Führungspositionen in den drei größten Vertriebsregionen neu. In Europa tauschen die Vertriebschefs von Deutschland und Europa ihre Posten. Der Vertrieb in Audis größtem Markt China soll stärker gebündelt werden.
VW hat in Deutschland im ersten Quartal 2013 von allen Autoherstellern am meisten für Werbung ausgegeben.
Ingolstadt. Der neue Audi-Vertriebsvorstand Luca de Meo greift durch und stellt den Vertrieb neu auf. Die VW-Tochter kündigte an, zum 1. Februar die Führungsfunktionen in den drei größten Vertriebsregionen neu zu besetzen. In Europa tauschen der Vertriebschef Deutschland, Michael Renz, und der Chef des Vertriebs Europa (ohne Deutschland), Wayne Griffiths, ihre Positionen. Der Vertrieb im größten Einzelmarkt von Audi, China, soll künftig stärker gebündelt werden. Qing Pan, Vice President Audi China, übernimmt zusätzlich die Verantwortung für wesentliche Vertriebsfunktionen für den Markt China, die am Hauptsitz Ingolstadt angesiedelt sind. "Wir stärken die lokale Verantwortung. Michael Renz hat Audi an die Spitze im Premiummarkt in Deutschland geführt, Wayne-Anthony Griffiths in Europa. Pan kennt den chinesischen Markt hervorragend und ist kulturell dort verwurzelt. Damit untermauern wir unseren Anspruch, unsere Position als erfolgreichste Premiummarke in diesen Regionen zu festigen", so de Meo. Der 55 Jahre alte Renz verantwortet seit 2009 Vertrieb und Marketing im deutschen Markt. Davor war er in leitenden Positionen unter anderem für die Vertriebsgebiete Overseas, Südeuropa und Naher Osten zuständig. Dazwischen führte er das zentrale Marketing in Ingolstadt. Wayne Griffiths, 46, ist seit 1993 in verschiedenen Funktionen im Vertrieb von Audi tätig, seit sieben Jahren leitet er die Region Europa (ohne Deutschland). Davor verantwortete er unter anderem die Region Overseas sowie die Vertriebsgebiete Nord- und Westeuropa. Qing Pan, 45, ist seit Anfang 2012 Executive Vice President Audi China. Er ist seit 2007 im Volkswagen-Konzern beschäftigt und hatte mehrere leitende Funktionen in Asien.
Audis neuer Vertriebsvorstand Luca de Meo, der Anfang September von VW nach Ingolstadt wechselte, hat wichtige Positionen in seiner Abteilung umbesetzt. "Wir stellen uns in den... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.