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Erstmals 200 GB-Speicherplatz im Auto
Toshiba-Festplatte MK2060GSC: Mit einer Speicherkapazität von 200 GB bietet sie gute Voraussetzungen für Telematik- und Infotainmentanwendungen. (Foto: Toshiba)
Der Technologiekonzern Toshiba Electronics Europe setzt erstmals eine 200-GB-Festplatte im Auto ein. Nach Angaben des Unternehmens ist es die größte Festplatte, die derzeit in einem Auto zum Einsatz kommt.
Bosch baut seine globale Spitzenposition weiter aus
Stuttgarter liegen vor dem Elektronikspezialisten Denso - Japanische, deutsche und US-Unternehmen dominieren das Ranking
Conti und Bosch-Mahle trumpfen auf
Der Markt für Turbolader kommt stärker in Schwung - US-Zulieferer reagieren gelassen auf die neue Konkurrenz aus Deutschland
Düsseldorf. Ein führender deutscher Premium-Autohersteller liefert ab sofort Fahrzeuge mit der Toshiba-Festplatte MK2060GSC aus. Welcher das ist, wollte Toshiba allerdings nicht verraten. Die sogenannte SATA-HDD der Storage Products Division von Toshiba Electronics Europe (TEE) ist nach Angaben des Halbleiterherstellers mit 200 GB die derzeit größte automobile Festplatte auf dem Markt. Seit der Einführung seiner ersten Automotive-HDD vor zwölf Jahren hat Toshiba bis heute über 26 Millionen Automotive-HDDs ausgeliefert. Zu den Stärken der 2,5-Zoll (6,4 Zentimeter)-Festplatte zählt der Zulieferer eine Umdrehungsgeschwindigkeit von 4200 rpm, eine hohe interne Transferrate mit bis 665 MBit/s, eine schnelle Suchzeit und eine extrem geringe Geräuschentwicklung von 23 dB. Zu den zentralen Features der Festplatte gehört auch die Einsatzmöglichkeit unter extremen Umgebungsbedingungen, ein wichtiges Kriterium für jede Automotive-HDD. So kann die MK2060GSC in einer Höhe bis zu 5650 Metern betrieben werden. Außerdem ist sie bei Temperaturen von -30 bis +85 Grad Celsius einsetzbar.
Ideal für Telematik- und Infotainment-Anwendungen Durch die Kombination von hoher Speicherkapazität und schneller Reaktionszeit soll sich Festplatte ideal für die Nutzung bei Telematik- und Infotainment-Anwendungen wie GPS- und Navigationssystemen oder Multimedia- und Kommunikationslösungen eignen. Diese Lösungen werden im Automobilsegment immer wichtiger und sind nicht mehr nur Premium-Fahrzeugen vorbehalten. Der Trend geht heute generell zu In-Car-Entertainment-Systemen für die Nutzung von 3D-Navigation, Videos, Musik und Spielen. Dies ist verbunden mit deutlich gestiegenen Anforderungen an die Speicherkapazität der verwendeten Festplatten-Lösungen, heißt es bei Toshiba. "Autos sind in zunehmendem Maße ein wesentlicher Teil unseres vernetzten Ökosystems. Deshalb ist es essentiell, dass sie die Storage-Kapazität bieten, die Verbraucher für die Speicherung ihrer Daten wollen und benötigen. Toshiba ist ein Pionier in der Entwicklung von Storage-Produkten für den Automobilbereich, die wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden konzipieren. Damit ist sichergestellt, dass unsere Automotive-HDDs die Spezifikationen erfüllen, die Automobilhersteller weltweit fordern. Die Automobilindustrie wird zukünftig noch stärker integrierte Fahrersysteme zur Verfügung stellen und Toshiba wird hier eine führende Rolle in der Bereitstellung innovativer und effizienter Storage-Lösungen übernehmen", erklärt Martin Larsson, Vice President Toshiba Electronics Europe, Storage Products Division.
Für die Teilnehmer der Automobilwoche Konferenz "Das vernetzte Fahrzeug“ war die Sache schon im Mai 2011 ziemlich klar: Volkmar Denner, damals bei Bosch verantwortlich für... » mehr lesen
Der Bedarf an Chips im Auto dürfte in den kommenden Jahren stark zulegen und die Anforderungen an die Halbleiterhersteller steigen lassen. Der automobile Halbleitermarkt wird von... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
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Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.