Vor allem die Zahl der Markenbetriebe ist zwischen 2000 und 2012 zurückgegangen.
Münster. Die Bleker-Gruppe baut in Münster für 6,5 Millionen ein Mehrmarkenautohaus. In dem Bau in der Nähe der A1 mit 7.100 Quadratmetern Nutzfläche sollen drei bisher einzelne Häuser zusammengelegt werden. Dann sollen die Marken Renault, Dacia, Citroën, Peugeot, Jeep, Lancia und Alfa Romeo vertreten sein, wie es von Unternehmensseite hieß. Die Zahl der Arbeitsplätze soll dabei von 40 auf 50 steigen. Hintergrund der Baumaßnahme ist laut Bleker-Gruppe die günstigere Lage sowie die höhere Attraktivität des Neubaus. Zudem waren die alten Standorte nur gemietet und die dortigen Verträge seien ausgelaufen, hieß es. Das neue Gebäude ist Eigentum des Unternehmens. Der Spatenstich soll im Februar erfolgen, die Eröffnung des dann größten Hauses der Gruppe ist bereits im Herbst diesen Jahres geplant.
Keine weiteren Zusammenlegungen geplant Derzeit hat die Bleker-Gruppe 13 Standorte in Borken, Ahaus, Bocholt, Dülmen und Münster. Nach der Zusammenlegung werden es elf sein. Weitere Neubauten und Zusammenlegungen sind nach Auskunft des Unternehmens derzeit nicht geplant. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 500 Mitarbeiter und verkauft etwa 4400 Neu- sowie 4000 Gebrauchtwagen pro Jahr.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.