Die Münchner BMW-Niederlassung hat im vergangenen Jahr 14.691 Autos ausgeliefert, der Umsatz stieg um 1,2 Prozent auf 1,013 Millarden Euro. Der größte Handelbetrieb des Konzerns konnte mehr Fahrzeuge an Privatkunden verkaufen, der Absatz im Großkundengeschäft ging zurück.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
München. "Jeder 120. verkaufte BMW weltweit kommt aus der Niederlassung München." Niederlassungsleiter Michael Rahe blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Der größte Handelsbetrieb des Münchner Autobauers hat 2012 exakt 14.691 Autos ausgeliefert, 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Laut Rahe stieg die Zahl der BMW-Auslieferungen um 3,3 Prozent auf 12.922, bei der Marke Mini sank der Absatz um 0,7 Prozent auf 1769 Einheiten. Der Umsatz beträgt 1,013 Millarden Euro und wuchs damit leicht um 1,2 Prozent. Zum Gewinn wollte sich Rahe nicht äußern, betonte aber, dass die Niederlassung seit Jahren schwarze Zahlen schreibe. Die BMW-Niederlassung konnte im vergangenen Jahr vor allem bei den Privatkunden punkten, an die sie 9577 Autos verkaufte, "ein starker Zuwachs von 12,4 Prozent", so Rahe. Beim Großkundengeschäft hingegen sank der Verkauf um 653 Autos auf 5114 Fahrzeuge. Besonders gut lief der Kompaktwagen Einser mit 2979 Einheiten, auch den kleinen Geländewagen X3 zählt Rahe zu den gefragtesten Modellen, der 2012 genau 1383 Abnehmer fand. "Unsere tolle Modellpalette ist eine gute Basis. München ist ein guter Mark, das ist eine Auto-affine-Stadt." Der Verkauf von Gebrauchtwagen blieb konstant mit 13.965 Autos, im Vorjahr waren es 13.868. Auch beim Aftersales hat der Niederlassungs-Leiter gute Zahlen zu vermelden: Der Umsatz kletterte auf 184,5 Millionen Euro, davon entfallen 70,3 Millionen Euro auf das Servicegeschäft, 114,2 Millionen Euro auf den Teilevertrieb. "Aftersales ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für ein Autohaus", so Rahe. Er verkauft in einer Saison allein rund 76.000 Winterräder. "Die Werkstattdurchgänge liegen bei bis zu 1200 pro Tag." In der Münchner Niederlassung beträgt die Zahl der Werkstattdurchgänge aufs Jahr hochgerechnet rund 225.500.
Elektroauto i3 soll Handel beleben Rahe ist auch für 2013 optimistisch: Mit neuen Modellen wie dem Z4 Roadster, M6 Gran Coupé, Dreier GT und Vierer Coupé will er auch in diesem Jahr punkten. Besonders freut er sich auf den Elektrowagen i3, den BMW voraussichtlich im November dieses Jahres in den Markt einführt: "Er bringt Belebung in den Handel." Die Niederlassung München hatte im vergangenen Jahr 1520 Mitarbeiter und ist von der Anzahl der verkauften Fahrzeuge her der größte Vertriebsstandort von BMW weltweit. Flächenmäßig betrachtet sitzt der größte BMW-Händler in Abu Dhabi. Rahe kündigte an, in diesem Jahr 100 Auszubildende einzustellen. Derzeit beschäftigt die Niederlassung 300 Lehrlinge. Der BMW-Konzern hat 2012 rund 1,85 Millionen Autos verkauft, ein Plus von 10,6 Prozent. In Deutschland ging der Absatz um 4,3 Prozent auf 284.600 Fahrzeuge zurück. Deutschland ist nach den USA und China der drittgrößte Markt für BMW.
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