Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Honda mit neuer Hybrid-Strategie
Autor: Michael Specht
Montag, 21. Januar 2013, 00.03 Uhr
Honda ändert seine Hybrid-Strategie. Den Auftakt bildet der Accord Plug-in-Hybrid (PHEV). Weltpremiere feierte die Mittelklasselimousine in Detroit. Die Markteinführung in den USA ist im April geplant. Europa steht für 2014 auf dem Programm. Honda verabschiedet sich damit sukzessive von der kostengünstigeren Mild-Hybrid-Technik, bei der ein E-Motor lediglich als Booster fungiert, ein Fahren im reinen Elektromodus aber nicht möglich ist.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Neuzulassungen in Europa im Januar 2013 nach Marken. Copyright: Jato Dynamics
Detroit. Honda ändert seine Hybrid-Strategie. Den Auftakt bildet der Accord Plug-in-Hybrid (PHEV). Weltpremiere feierte die Mittelklasselimousine in Detroit. Die Markteinführung in den USA ist im April geplant. Europa steht für 2014 auf dem Programm. Honda verabschiedet sich damit sukzessive von der kostengünstigeren Mild-Hybrid-Technik, bei der ein E-Motor lediglich als Booster fungiert, ein Fahren im reinen Elektromodus aber nicht möglich ist. Der Accord, gebaut in Sayama (Japan), ist laut Honda das erste Fahrzeug seiner Klasse mit einem Zweimotoren-Hybridsystem und soll das weltweit effizienteste Hybridauto sein. 25 Kilometer weit soll er elektrisch kommen. Die beiden E‑Maschinen übernehmen gleichzeitig die Aufgabe des Getriebes. Geeignet wäre dieses i‑MMDSystem (i‑MMD: „Intelligent Multi Mode Drive") auch für den Geländewagen CR-V, so ein Sprecher. Eine Variante mit nur einem Elektromotor in Verbindung mit einem Doppelkupplungsgetriebe ist für den Jazz und spätere Kleinwagen geplant. Das dritte Hybridsystem, von Honda „Sport Hybrid Super- Handling All Wheel Drive" genannt, hat zusätzlich zum Verbrenner (3,5-Liter-V6) und Elektromotor vorn noch zwei E-Maschinen an der Hinterachse. Vorgesehen ist es für den Legend-Nachfolger sowie in umgekehrter Bauweise für den NSX.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Die neue chinesische Automarke mit großen internationalen Ambitionen nutzt als erster Autohersteller weltweit die Cloud-Plattform Windows Azure von Microsoft. Marktstart ist in der zweiten Jahreshälfte in China.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.