Markenchef Matthias Müller vor Sportwagenstudie: Im Sommer 2012 hatten VW und Porsche eine beschleunigte Integration bewerkstelligt – "dies haben alle Beteiligten als guten Anlass gesehen, die Laufzeit meines Vertrags anzuheben“, ließ die Porsche-Führungskraft jüngst im US-amerikanischen Detroit wissen.
(Foto: Porsche)
Sonntag, 20. Januar 2013, 00.03 Uhr
Der Sportwagenproduzent hat seinen Vorstandsvorsitzenden bis 2014 gebunden. Beim Amtsantritt 2010 hatte Matthias Müller zunächst einen Dreijahreskontrakt unterschrieben. Konfidenten des Topmanagers erwarten, dass der Porsche-Lenker zu einem späteren Zeitpunkt bis mindestens 2018 prolongiert.
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Detroit. Der Sportwagenbauer Porsche hat den Vertrag mit Matthias Müller als Vorstandschef verlängert. Müller hatte sein Amt im Oktober 2010 angetreten, sein Kontrakt war zunächst auf drei Jahre befristet. "Inzwischen wurde mein Vertrag um ein Jahr bis 2014 verlängert", bestätigte Müller am Rande der Detroit Auto Show auf Anfrage.
Hintergrund der Entscheidung ist die im Sommer vergangenen Jahres erreichte beschleunigte Integration von Porsche in den VW-Konzern. "Dies haben alle Beteiligten als guten Anlass gesehen, die Laufzeit meines Vertrags anzuheben", sagte Müller. Vertraute des Topmanagers, der im Juni 60 Jahre alt wird, gehen davon aus, dass Müller 2014 um weitere vier Jahre verlängert. "Dann könnte er die Erfolge der ‚Strategie 2018' als Chef feiern und ganz gelassen in den Ruhestand gehen", so ein Manager. Den Absatz will Porsche von gut 141.000 Autos im vergangenen Jahr auf mindestens 200.000 im Jahr 2018 steigern.
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