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Keine Unterstützung der Kanzlerin für den ZDK
Angela Merkel: Die Bundeskanzlerin sieht keinen Grund, ihre Meinung zu ändern.
(Foto: Bundestag)
Autor: Bettina John
Sonntag, 20. Januar 2013, 00.03 Uhr
Angela Merkel will den Designschutz der Autohersteller für Ersatzteile nicht lockern. Der ZDK hatte sie in einem Brief darum gebeten. Der Verband will sich mit der Ablehnung der Kanzlerin nicht zufrieden geben.

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Berlin/Bonn. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Forderung des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) abgelehnt, den Designschutz für sichtbare Autoersatzteile zu lockern. Merkel sieht beim Thema Reparaturklausel "keinen Anlass, ihre Position in Frage zu stellen", heißt es in einem Brief von Ministerialdirektor Michael Wettengel an den ZDK, der der Automobilwoche vorliegt.
EU-Kommission und das Europäische Parlament wollen schon seit 2007 den Designschutz lockern, der Autoherstellern bei Ersatzteilen wie Scheinwerfern, Kotflügeln und Stoßfängern im Fall von Reparaturen ein faktischen Monopol einräumt. Den Vorschlag einer gelockerten Richtlinie lehnt Merkel jedoch ab. "Deutschland gehört neben Frankreich, der Tschechischen Republik, Schweden und Rumänien zu den Staaten, die den Richtlinienvorschlag im Ergebnis ablehnen", heißt es in dem Brief.
Der ZDK kündigte an, man werde sich mit dieser Antwort nicht zufrieden geben.
Dies ist eine Vorabmeldung aus der aktuellen Ausgabe der Automobilwoche. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Kommentare zum Artikel:
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