Sonntag, 20. Januar 2013, 00.03 Uhr
Der Opel-Aufsichtsrat wird am 31. Januar den bisherigen VW-Manager Karl-Thomas Neumann zum neuen Opel-Vorstandschef berufen. Mitglieder des Gremiums rechnen damit, dass Neumann ohne Gegenstimmen gewählt wird, sagte ein AR-Mitglied der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.
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Rüsselsheim/Wolfsburg. Der Opel-Aufsichtsrat wird am 31. Januar den bisherigen VW-Manager Karl-Thomas Neumann zum neuen Opel-Vorstandschef berufen. Mitglieder des Gremiums rechnen damit, dass Neumann ohne Gegenstimmen gewählt wird, sagte ein AR-Mitglied der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.
Neumann soll den Posten zum 1. März antreten, nachdem VW seinen früheren China-Chef schon vorzeitig aus seinem bis zum 30. Juni 2013 reichenden Vertrag entlässt. "Man wollte Herrn Neumann keine Steine in den Weg legen", sagte eine mit der Sache vertraute Person. Im Juni war Neumann von seinem Posten bei VW entbunden worden.
"Neumann ist für Opel der beste Kandidat, darüber herrscht Konsens im Aufsichtsrat", sagte ein Mitglied des Opel-Aufsichtsgremiums weiter. "Er hat Erfahrung mit Restrukturierungen und ist führungsstark." Die Suche nach einem anderen Kandidaten habe Opel inzwischen eingestellt.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
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Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.