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Daimler verschiebt Brennstoffzelle auf 2017
Schriftzug der Daimler-Premiummarke: Die Stückzahlen des technisch serienreifen Fuel-Cell-Antriebs will der Fahrzeughersteller im Wege einer Kooperation mit Ford und Renault-Nissan erheblich ausweiten – auf diese Weise sollen die Stückkosten sinken. (Foto: gem)
Der Stuttgarter Autokonzern bringt die kompakte B-Klasse von Mercedes-Benz aller Voraussicht nach erst in vier Jahren mit Fuel-Cell-Antrieb zu den Kunden. Zunächst war vorgesehen, diese Hightech-Version bereits im kommenden Jahr einzuführen. Im Wege einer Zusammenarbeit mit Ford und Renault-Nissan will Daimler die Marktchancen der Brennstoffzelle weiter verbessern.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Stuttgart. Daimler wird die B-Klasse mit Brennstoffzellenantrieb (Fuel Cell) voraussichtlich erst 2017 auf den Markt bringen. Der Stuttgarter Autohersteller sieht derzeit keine Möglichkeit, das Fahrzeug zu einem wettbewerbsfähigen Preis anzubieten. Ursprünglich sollte das Kompaktmodell mit dem lokal emissionsfreien Antrieb schon 2014 auf den Markt kommen. Wegen der Probleme will Daimler stärker mit anderen Herstellern kooperieren und steht kurz vor einer Einigung mit Ford sowie Renault-Nissan. "Wir sind in Erfolg versprechenden Gesprächen mit interessierten Unternehmen", bestätigte ein Daimler-Sprecher auf Anfrage. Durch die Kooperation will Daimler die Stückzahlen des technisch serienreifen Antriebs massiv erhöhen und damit die Stückkosten senken. Der Antrieb soll nun so weiterentwickelt werden, dass er in Kompaktfahrzeugen der Kooperationspartner eingebaut werden kann. Wahrscheinlich ist, dass Nissan auch die Frontantriebsarchitektur der B-Klasse nutzt. Die Japaner haben mit Daimler bereits seit Längerem den Bau eines eigenen Kompaktmodells für die Luxusmarke Infiniti auf Basis dieser Architektur vereinbart.
Obwohl die Euphorie um die Elektromobilität stark abebbt, setzt Mercedes-Benz in der Kompaktklasse stärker auf Fahrzeuge mit reinem Batterieantrieb. "Wir wollen ein weiteres... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.