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Daimler verschiebt Brennstoffzelle auf 2017
Schriftzug der Daimler-Premiummarke: Die Stückzahlen des technisch serienreifen Fuel-Cell-Antriebs will der Fahrzeughersteller im Wege einer Kooperation mit Ford und Renault-Nissan erheblich ausweiten – auf diese Weise sollen die Stückkosten sinken.
(Foto: gem)
Autor:
Matthias Krust
mkrust@craincom.de
Sonntag, 20. Januar 2013, 00.03 Uhr
Der Stuttgarter Autokonzern bringt die kompakte B-Klasse von Mercedes-Benz aller Voraussicht nach erst in vier Jahren mit Fuel-Cell-Antrieb zu den Kunden. Zunächst war vorgesehen, diese Hightech-Version bereits im kommenden Jahr einzuführen. Im Wege einer Zusammenarbeit mit Ford und Renault-Nissan will Daimler die Marktchancen der Brennstoffzelle weiter verbessern.

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Stuttgart. Daimler wird die B-Klasse mit Brennstoffzellenantrieb (Fuel Cell) voraussichtlich erst 2017 auf den Markt bringen. Der Stuttgarter Autohersteller sieht derzeit keine Möglichkeit, das Fahrzeug zu einem wettbewerbsfähigen Preis anzubieten. Ursprünglich sollte das Kompaktmodell mit dem lokal emissionsfreien Antrieb schon 2014 auf den Markt kommen.
Wegen der Probleme will Daimler stärker mit anderen Herstellern kooperieren und steht kurz vor einer Einigung mit Ford sowie Renault-Nissan. "Wir sind in Erfolg versprechenden Gesprächen mit interessierten Unternehmen", bestätigte ein Daimler-Sprecher auf Anfrage.
Durch die Kooperation will Daimler die Stückzahlen des technisch serienreifen Antriebs massiv erhöhen und damit die Stückkosten senken. Der Antrieb soll nun so weiterentwickelt werden, dass er in Kompaktfahrzeugen der Kooperationspartner eingebaut werden kann. Wahrscheinlich ist, dass Nissan auch die Frontantriebsarchitektur der B-Klasse nutzt. Die Japaner haben mit Daimler bereits seit Längerem den Bau eines eigenen Kompaktmodells für die Luxusmarke Infiniti auf Basis dieser Architektur vereinbart.
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