Freitag, 18. Januar 2013, 15.08 Uhr
Hauptaufgabe des neuen Infiniti-Direktors Zentraleuropa Christian Blank ist der Ausbau des Händlernetzes. Die Zahl der Standorte in Deutschland soll sich dabei verzehnfachen.
Hintergrunddaten zum Thema:
12/2013
Zulassungen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in Deutschland im April 2013
11/2013
VW hat in Deutschland im ersten Quartal 2013 von allen Autoherstellern am meisten für Werbung ausgegeben.
11/2013
Die Rangliste der in Deutschland verbrauchten Biokraftstoffe führt seit Jahren mit deutlichem Abstand Biodiesel an.
München. Die japanische Premiummarke Infiniti hat einen neuen Direktor für Zentraleuropa benannt. Der 39-jährige Christian Blank leitet die Entwicklung der Marke in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen, wie das Unternehmen nun mitteilte. Seine Ernennung war allerdings offenbar bereits im November erfolgt.
Der Fokus soll dabei auf dem Ausbau der Händlernetze liegen. Alleine in Deutschland soll die Zahl der Standorte bis Ende 2015 auf 50 steigen. Derzeit sind es ausweislich der Homepage des Unternehmens nur fünf. In der Schweiz ist ein Anstieg von drei auf acht geplant, in Österreich von einem auf vier und in Polen von zwei auf fünf. "Die Marke steckt noch in den Kinderschuhen", sagte Blank zur Ausgangslage. Man habe aber eine "vielversprechende Grundlage für eine nachhaltige und erfolgreiche Zukunft".
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.