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Ford rechnet mit schwachem europäischen Markt
Ford-Europa-Chef Stephen Odell: "Wenn es zu einer dramatischen Zuspitzung der Staatsschuldenkrise käme, könnte sich die Erholung noch weiter verzögern." (Foto: Ford)
Autor: Gerhard Mauerer
Freitag, 18. Januar 2013, 08.37 Uhr
Ford-Europa-Chef Stephen Odell rechnet mit einem weiterhin schwachen europäischen Automarkt. In einem Interview sagte Odell: "Auch 2013 wird der Markt aller Voraussicht nach noch einmal schrumpfen."
Neuzulassungen in Europa im Januar 2013 nach Modellen. Copyright: Jato Dynamics
Frankfurt. Der US-Autokonzern Ford rechnet im laufenden Jahr mit einem weiteren Rückgang des Automarktes in Europa. "Auch 2013 wird der Markt aller Voraussicht nach noch einmal schrumpfen", sagte Ford-Europa-Chef Stephen Odell der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ, Freitag). Dabei dürfte die erste Hälfte des Jahres wohl schlechter verlaufen als die zweite. "Wenn es zu einer dramatischen Zuspitzung der Staatsschuldenkrise käme, könnte sich die Erholung noch weiter verzögern", ergänzte er. Wegen Überkapazitäten und Milliardenverlusten in Europa hatte der Konzern zuletzt die Schließung von drei Fabriken in Belgien und Großbritannien angekündigt. Davon sind 6.200 Mitarbeiter betroffen. Odell hält angesichts der Absatzkrise einen harten Sanierungskurs mit dem Abbau Tausender Arbeitsplätze für unumgänglich. "Werkschließungen sind schwierig, aber machbar, wenn man es auf die richtige Art und Weise angeht”, sagte er weiter im "FAZ"-Interview. "Die Beschäftigten dort haben keine Fehler gemacht und keine geringere Leistung erbracht als anderswo”, sagte Odell. Doch Ford könne nicht weiter mit einer schlechten Kapazitätsauslastung wirtschaften. "Dies ist kein Problem, das sich innerhalb eines Jahres erledigt”, erklärte er. (Mit Material von dpa-AFX)
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
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Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.