Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Weltweite Pkw-Verkäufe legen um 7 Prozent zu
Neuwagen: Für 2013 rechnen die Experten von R. L. Polk mit weltweit rund 73,6 Millionen Neuzulassungen. (Foto: Volkswagen)
Autor: Gerhard Mauerer
Donnerstag, 17. Januar 2013, 14.18 Uhr
Im Dezember wurden weltweit rund 6,1 Millionen Pkw neu zugelassen, ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 7 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen Analyse von R. L. Polk hervor.
Neuzulassungen in Europa im Januar 2013 nach Marken. Copyright: Jato Dynamics
Essen. Die globale Nachfrage nach Pkw lag nach teilweise vorläufigen Ergebnissen im Dezember um fast 7 Prozent über dem Vorjahresmonat. Dieser Zuwachs zeigt laut den Experten von R. L. Polk die generelle robuste Entwicklung der globalen Pkw-Nachfrage, die sich allerdings weiterhin regional sehr unterschiedlich darstellt. Die Region Asien/Pazifik lag nach vorläufigen Berechnungen im Dezember um mehr als 12 Prozent über Vorjahr. Insbesondere China befindet sich laut den Experten wieder auf einem guten Wachstumspfad.
Osteuropa (-6%) leide dagegen zunehmend unter der Finanzkrise, die russischen Neuzulassungen allerdings waren wieder positiv.
Die NAFTA-Region (+16,5%) setzte ihr kontinuierliches Wachstum fort und auch Lateinamerika (+4%) konnte ein Plus verzeichnen. Haupttreiber war Brasilien. Dort profitierte die Nachfrage von den weiterhin gültigen Steuersenkungen.
Westeuropa (-15,7%) lag deutlich unter Vorjahr. Auch aufgrund der geringeren Anzahl an Arbeitstagen verzeichneten die meisten Länder zweistellige Rückgänge. Großbritannien dagegen zeigte sich von alledem unbeeindruckt. Hier stiegen die Neuzulassungen um 4 Prozent.
Westeuropa fällt auf Niveau von 1993 zurück Die Experten von R.L. Polk erwarten, dass die weltweiten Neuzulassungen auch 2013 wachsen, allerdings mit geringerer Dynamik. Die weltweiten Neuzulassungen werden laut Polk-Schätzung 2013 wieder ein neues Rekordniveau (73,6 Millionen) erreichen und um zirka 2,5 Prozent über denen von 2012 liegen. Insgesamt wurden die Erwartungen damit gegenüber Oktober letzten Jahres um 500.000 (+0,7%) leicht nach oben revidiert.Hauptgrund ist die nun etwas optimistischere Erwartungshaltung für die Nachfrage in China. Die Prognosen für andere Regionen wurden dagegen teilweise leicht nach unten revidiert.
2013 werden die Neuzulassungen in der Region Asien/Pazifik nach Polk-Prognosen über 2 Prozent höher ausfallen als im Vorjahr. Dieses relativ geringe Wachstum kommt aus dem Rückgang in Japan, wo Incentivemaßnahmen auslaufen.
Für den NAFTA-Raum wird eine weitere Erholung auf über 18 Millionen Neuzulassungen erwartet. Osteuropa wird laut Polk aufgrund der guten Situation in Russland 2013 um knapp 5 Prozent wachsen.
In Westeuropa wird die Pkw-Nachfrage dagegen laut den Experten 2013 zum vierten Mal in Folge rückläufig sein und auf das niedrigste Niveau seit 1993 fallen. Auch wenn sich die wirtschaftliche Situation wie erwartet im Jahresverlauf entspannt, werden laut der Analyse die Rahmenbedingungen und selbst ein sich erholendes Verbrauchervertrauen nicht ausreichen, diese Region ins Plus zu bringen. Die anhaltende Diskussion um die Schuldenkrise hat inzwischen auch in den nicht direkt betroffenen Ländern ihre Spuren hinterlassen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.