Der Handel mit Teilen, Zubehör und Reifen im Internet brummt. Die Grenze von einer Milliarde Euro Umsatz sei bereits deutlich überschritten heißt es beim Marktforschungsunternehmen TNS Infratest
Spezial Autohandel in Deutschland 2012
Immer wieder Ärger ums Geld
Die aktuelle IFA-Studie zu Margen- und Bonussystemen zeigt, dass die Hersteller über qualitative Boni den stationären Handel stärken und das Internetgeschäft unattraktiv machen wollen.
München. Immer mehr Autobesitzer kaufen Zubehör, Reifen und Ersatzteile im Internet. In den vergangenen 24 Monaten taten dies rund sieben Millionen Deutsche, wie das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest in seinem AutoTeileOnlineMonitor ermittelte. Der dabei pro Jahr erzielte Umsatz liege deutlich über der Grenze von einer Milliarde Euro. Zudem nähmen die Nutzerzahlen weiter zu. Die Marktforscher erwarten, dass sich der Wettbewerb um Kunden weiter ins Netz verlagern wird. Es sei dabei "nicht einfach nur ein weiterer Vertriebskanal für alteingesessene Marktakteure", vielmehr sei "ein völlig neuer Markt mit neuen Teilnehmern und spezifischen Anforderungen herangewachsen".
Größter Anteil bei Reifen Die größte Zahl an privaten Onlinekäufern zählte TNS Infratest bei Autoersatzteilen. Den größten Anteil am Gesamtmarkt machen die Onlinekäufer allerdings im Reifenbereich aus. In etwa einer von zehn Autofahrern mit Internetanschluss habe in den vergangenen beiden Jahren Reifen oder Felgen im Netz gekauft. Für die Erhebung wurden Ende vergangenen Jahres 800 repräsentative Interviews mit Online-Teilekäufern und weitere 200 Interviews mit potenziellen Onlinekäufern geführt.
Die Premiumhersteller buhlen heute nicht nur mit Pferdestärken und Höchstgeschwindigkeit um die Gunst des jungen Publikums. Dieser Tage zählen auch andere Werte: Ein... » mehr lesen
Das im November europaweit eingeführte Umweltetikett verändert die Reifenbranche nachhaltig. Die Verbraucher berücksichtigen beim Reifenkauf verstärkt die Aspekte... » mehr lesen
Der Wettbewerb im Markt für Winterreifen wird in dieser Saison noch schärfer werden. Continental erwartet für die Branche weltweit bei stagnierenden Preisen einen um etwa zehn... » mehr lesen
2012 war ein schlechtes Jahr für die Reifenbranche. "Wir konnten das Niveau von 2011 nicht halten“, sagte Hans-Jürgen Drechsler, Geschäftsführer des Reifenhändlerverbands... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.