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Hyundai investiert 5,5 Millionen Euro in neues Testzentrum
Hyundai ix35: Die Koreaner wollen bei europäischen Kunden stärker als technisch orientierte Marke wahrgenommen werden.
(Foto: Hyundai)
Autorin:
Pia Krix
pkrix@craincom.de
Mittwoch, 16. Januar 2013, 13.57 Uhr
Der Autohersteller Hyundai will im Frühjahr 2013 ein Testzentrum am Nürburgring eröffnen. Die Koreaner investieren rund 5,5 Millionen Euro in den rund 3050 Quadratmeter großen Gebäudekomplex. Hyundai konnte in vergangenen Jahr den Absatz in der Europäischen Union um 9,4 Prozent auf 414.827 Einheiten steigern.

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Offenbach. Der koreanische Autobauer Hyundai baut ein neues Testzentrum am Nürburgring. Wie das Unternehmen bekannt gab, investiert es rund 5,5 Millionen Euro in den rund 3050 Quadratmeter großen Gebäudekomplex. Hyundai will die Rennstrecke in der Eifel künftig intensiver für die Entwicklung und Abstimmmung von Serienfahrzeugen nutzen.
"Das neue Zentrum stellt ein erhebliches Investment dar", sagt Allan Rushforth, Europa-Vizechef von Hyundai. Die Ausgabe soll sich entsprechend rechnen: Rushforth geht davon aus, dass das Testzentrum dazu beitragen wird, die Wahrnehmung der Marke zu steigern und die Aufmerksamkeit der europäischen Kunden auf die Kernkompetenzen von Hyundai zu lenken. 
Die Bauarbeiten laufen bereits seit Sommer vergangenen Jahres, im Frühjahr 2013 soll das Testzentrum in Betrieb gehen. Die Anlage im Gewerbepark Nürburgring umfasst auch Büroräume und einen Werkstattbereich.
Für Hyundai ist der Bau des Testzentrums "Teil einer konsequenten Ausrichtung der Modelle auf die Bedürfnisse europäischer Kunden". Fast alle neuen Fahrzeuge, die in Europa angeboten werden, wurden im europäischen Technikzentrum in Rüsselsheim entwickelt. Die Baureihen i20, ix20, i30 und ix35 werden auch in Europa gefertigt. Der Anteil der in Europa produzierten Autos am Gesamtabsatz von Hyundai in Europa liegt bei rund 70 Prozent.
Nach Angaben des Branchenverbands ACEA hat Hyundai in der Europäischen Union im vergangenen Jahr 414.827 Einheiten verkauft, ein Plus von 9,4 Prozent. In Deutschland setzte die koreanische Marke nach Berechnungen des Kraftfahrt-Bundesamtes erstmals mehr als 100.000 Autos ab, exakt 100.875.
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