Der Autohersteller Hyundai will im Frühjahr 2013 ein Testzentrum am Nürburgring eröffnen. Die Koreaner investieren rund 5,5 Millionen Euro in den rund 3050 Quadratmeter großen Gebäudekomplex. Hyundai konnte in vergangenen Jahr den Absatz in der Europäischen Union um 9,4 Prozent auf 414.827 Einheiten steigern.
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
Offenbach. Der koreanische Autobauer Hyundai baut ein neues Testzentrum am Nürburgring. Wie das Unternehmen bekannt gab, investiert es rund 5,5 Millionen Euro in den rund 3050 Quadratmeter großen Gebäudekomplex. Hyundai will die Rennstrecke in der Eifel künftig intensiver für die Entwicklung und Abstimmmung von Serienfahrzeugen nutzen. "Das neue Zentrum stellt ein erhebliches Investment dar", sagt Allan Rushforth, Europa-Vizechef von Hyundai. Die Ausgabe soll sich entsprechend rechnen: Rushforth geht davon aus, dass das Testzentrum dazu beitragen wird, die Wahrnehmung der Marke zu steigern und die Aufmerksamkeit der europäischen Kunden auf die Kernkompetenzen von Hyundai zu lenken. Die Bauarbeiten laufen bereits seit Sommer vergangenen Jahres, im Frühjahr 2013 soll das Testzentrum in Betrieb gehen. Die Anlage im Gewerbepark Nürburgring umfasst auch Büroräume und einen Werkstattbereich. Für Hyundai ist der Bau des Testzentrums "Teil einer konsequenten Ausrichtung der Modelle auf die Bedürfnisse europäischer Kunden". Fast alle neuen Fahrzeuge, die in Europa angeboten werden, wurden im europäischen Technikzentrum in Rüsselsheim entwickelt. Die Baureihen i20, ix20, i30 und ix35 werden auch in Europa gefertigt. Der Anteil der in Europa produzierten Autos am Gesamtabsatz von Hyundai in Europa liegt bei rund 70 Prozent. Nach Angaben des Branchenverbands ACEA hat Hyundai in der Europäischen Union im vergangenen Jahr 414.827 Einheiten verkauft, ein Plus von 9,4 Prozent. In Deutschland setzte die koreanische Marke nach Berechnungen des Kraftfahrt-Bundesamtes erstmals mehr als 100.000 Autos ab, exakt 100.875.
Hyundai Motor Europe strukturiert sein Sportsponsoring um. Das Unternehmen hat die Sport-Aktivitäten seiner 28 Märkte auf den Prüfstand gestellt. In Europa soll der Schwerpunkt... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.