Vor allem die Zahl der Markenbetriebe ist zwischen 2000 und 2012 zurückgegangen.
Berlin/Bonn. ZDK und VDA machen gegen die Reform der Rundfunkbeiträge mobil. Ersten Erkenntnissen zufolge bedeutet sie sowohl für die Autobranche als auch für Handel und Service erhebliche Mehrbelastungen. Teilweise sollen sich die zu zahlenden Summen sogar verdoppelt haben. "Viele Unternehmer sind zu recht verärgert über drastische Mehrbelastungen", sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Die deutsche Wirtschaft habe wiederholt gefordert, dass das neue Gebührenmodell für die Unternehmen aufkommensneutral bleiben müsse. "Diese Bedenken wurden leider in den Wind geschlagen. Die Rundfunkkommission muss daher so bald wie möglich eine Überarbeitung dieses fehlerhaften neuen Systems angehen."
Größere Händler besonders betroffen Der ZDK sprach von Belastungen im hohen zweistelligen Prozentbereich für den Handel, teilweise gehe es um mehrere tausend Euro. Größere Betriebe mit hohem Fahrzeugbestand seien davon besonders betroffen, sagte ein Sprecher. Dabei sei die branchenspezifische Sonderregelung bereits berücksichtigt, so der Sprecher. Die Höhe des Rundfunkbeitrags steht laut ZDK unter dem Vorbehalt, dass auf Grundlage der tatsächlich geleisteten Beiträge von 2013 das Beitragsaufkommen für die Folgejahre geschätzt werden soll. Ein Schwerpunkt sei dabei die Beitragspflicht für Kraftfahrzeuge. Diese Überprüfung solle allerdings erst im Jahr 2014 abgeschlossen sein. "Eine Neufestsetzung für das Jahr 2015 ist viel zu spät", sagte der Sprecher dazu. Die Mehrbelastung der Kfz-Betriebe "über zwei Jahre gerade in den aktuell schwierigen Zeiten", sei "nicht zu rechtfertigen". Als Konsequenz forderte der ZDK eine "schnellstmögliche Überarbeitung des Beitragssystems". Der Staatsvertrag sei "ein weiteres Beispiel dafür, wie man besonders die kleinen und mittelständischen Unternehmen durch unsinnige zusätzliche Belastungen behindert und demotiviert", sagte der Sprecher.
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Fondsmanager Michael Muders von Union Investment hat sich in einem Interview vehement gegen ein weiteres Engagement von Mercedes ausgesprochen: "Mercedes muss raus aus der Formel 1."