Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Schub für Autopiloten
«Active Security Car» von Toyota: Bis Autos autonom fahren, wird es noch eine Weile dauern - wie lange, darüber gehen die Meinungen auseinander. (Foto: Toyota)
Autor: Gerd Scholz
Mittwoch, 16. Januar 2013, 09.42 Uhr
Zulieferer und Hersteller gehen beim autonomen Fahren in die Offensive. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas zeigen sie erste Prototypen. Schon in den nächsten Jahren könnten erste Systeme auf den Markt kommen.
VW hat in Deutschland im ersten Quartal 2013 von allen Autoherstellern am meisten für Werbung ausgegeben.
München. Lange hatten Zulieferer und Automobilhersteller das Thema „autonomes Fahren" öffentlich nur sehr vorsichtig gespielt – aber bereits intensiv daran gearbeitet. Während der Consumer Electronics Show in Las Vegas gingen sie nun aber in die Offensive. Audi, Bosch und Continental kündigten an, erste Teilfunktionen des automatisierten Fahrens schon in den nächsten Jahren in die Serie zu bringen. Am weitesten wagte sich Continental-Vorstandschef Elmar Degenhart mit konkreten Terminen vor: Teilautomatisierte Systeme könnten 2016 in Serie gehen, „erste Anwendungen für das hoch- und schließlich vollautomatisierte Fahren selbst bei höheren Geschwindigkeiten und in komplexeren Fahrszenarien können wir bis 2020 beziehungsweise 2025 serienreif entwickeln." Bosch formuliert vorsichtiger: „Erste Ausbaustufen" eines Stauassistenten, der bis zu 50 km/h automatisch beschleunigt, bremst und lenkt, dürften 2014 in Serie gehen, sagte Gerhard Steiger, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Danach werde es schrittweise vorangehen – bis zum „Highway Pilot" für vollautomatisiertes Fahren. Audi hält „pilotiertes Fahren noch in diesem Jahrzehnt" für technisch machbar. Als konkretes Szenario nennt der Hersteller zähfließenden Verkehr bis 60 km/h, in dem das Fahrzeug automatisch beschleunigt, bremst und „innerhalb gewisser Grenzen" lenkt. Die vollautomatische Fahrt in Parklücken oder Parkhäuser soll ebenfalls möglich werden.
Autofahrer scheinen aufgeschlossen Anders als bei der Vernetzung der Fahrzeuge zu Infotainment-Zwecken dürften Automobilhersteller und klassische Zulieferer das Geschäft beim autonomen Fahren weitgehend unter sich ausmachen. Zwar versucht mit Google ein Branchenfremder die Autoindustrie vor sich herzutreiben. Schätzungen, dass in dem autonom fahrenden Toyota Prius von Google allein Sensorik für rund 80.000 Euro steckt, zeigen aber, dass hier vor allem Potenzial für etablierte Hardwarelieferanten liegt. Und schon für manche aktuellen Fahrerassistenzsysteme werden Daten von Dutzenden von Steuergeräten ausgewertet. Zwar könnten sich durch die Kommunikation von Autos untereinander oder mit der Infrastruktur Räume für neue Anbieter auftun. Allerdings scheint zweifelhaft, ob sich Autohersteller beim sicherheitsrelevanten autonomen Fahren auf Firmen verlassen, die keine Automotive-Erfahrung haben. Stattdessen kaufen Zulieferer und Automobilhersteller oft Kompetenzen zu. So erwarb Continental jüngst mit ASL Vision einen englischen Spezialisten für Systeme zur 360-Grad-Umfelderfassung. Viele Fahrzeugnutzer scheinen für Autopiloten offen zu sein. So antworteten 49 Prozent von rund 1000 Autofahrern in einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom, sie würden Systemen zum autonomen Fahren vertrauen. Allerdings sprach sich nur jeder Dritte dafür aus, autonom fahrende Pkw in Deutschland zuzulassen.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.