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Jobabbau bei SKF
Zentrale von SKF in Göteborg: Der Kugellagerhersteller will Personal abbauen.
(Foto: SKF)
Autor:
Stefan Wimmelbücker
swimmelbuecker@craincom.de
Dienstag, 15. Januar 2013, 11.31 Uhr

Der Kugellagerhersteller SKF will einem Agenturbericht zufolge fünf Prozent seiner Arbeitsplätze streichen.

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Stockholm. Die Euro-Krise geht auch an den Zulieferern nicht spurlos vorbei: Der weltgrößte Kugellagerhersteller SKF streicht fünf Prozent seiner 46.000 Stellen, also etwa 2500 Arbeitsplätze. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Grund für die Maßnahme ist die wegen der Staatsschuldenkrise gesunkene Nachfrage im vierten Quartal des vergangenen Jahres. Besonders die Schwäche auf dem europäischen Automarkt machte dem Unternehmen zu schaffen – und dort sei kurzfristig keine Besserung in Sicht.

Der Jobabbau soll nach Plänen des Unternehmens sozialverträglich gestaltet werden, viele Mitarbeiter sollen Vorruhestands- oder Abfindungs-Angebote erhalten. Noch ist nicht klar, ob auch Arbeitsplätze in Deutschland bedroht sind. Im vergangenen Juni hatte SKF bereits angekündigt, hierzulande 400 der rund 6700 Stellen abbauen zu wollen.

SKF ist ein schwedisches Unternehmen, das in Konkurrenz zum deutschen Wälzlagerhersteller Schaeffler steht.


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