Dienstag, 15. Januar 2013, 11.31 Uhr
Der Kugellagerhersteller SKF will einem Agenturbericht zufolge fünf Prozent seiner Arbeitsplätze streichen.
Hintergrunddaten zum Thema:
11/2013
VW hat in Deutschland im ersten Quartal 2013 von allen Autoherstellern am meisten für Werbung ausgegeben.
11/2013
Die Rangliste der in Deutschland verbrauchten Biokraftstoffe führt seit Jahren mit deutlichem Abstand Biodiesel an.
10/2013
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Stockholm. Die Euro-Krise geht auch an den Zulieferern nicht spurlos vorbei: Der weltgrößte Kugellagerhersteller SKF streicht fünf Prozent seiner 46.000 Stellen, also etwa 2500 Arbeitsplätze. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Grund für die Maßnahme ist die wegen der Staatsschuldenkrise gesunkene Nachfrage im vierten Quartal des vergangenen Jahres. Besonders die Schwäche auf dem europäischen Automarkt machte dem Unternehmen zu schaffen – und dort sei kurzfristig keine Besserung in Sicht.
Der Jobabbau soll nach Plänen des Unternehmens sozialverträglich gestaltet werden, viele Mitarbeiter sollen Vorruhestands- oder Abfindungs-Angebote erhalten. Noch ist nicht klar, ob auch Arbeitsplätze in Deutschland bedroht sind. Im vergangenen Juni hatte SKF bereits angekündigt, hierzulande 400 der rund 6700 Stellen abbauen zu wollen.
SKF ist ein schwedisches Unternehmen, das in Konkurrenz zum deutschen Wälzlagerhersteller Schaeffler steht.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Zulieferer Mahle übernimmt die Mehrheit am Klimaanlagenspezialisten Behr. Dies teilte Mahle am Donnerstag mit.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.