Fiat-Chef Sergio Marchionne plant, die Verluste seiner Kernmarke in diesem Jahr einzudämmen. Er hofft auf anziehende Verkäufe in der zweiten Jahreshälfte.
Neuzulassungen in Europa im Januar 2013 nach Marken. Copyright: Jato Dynamics
Detroit. Der italienische Autobauer Fiat will seine Verluste in diesem Jahr senken und hofft dafür auf steigende Verkaufszahlen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. "Wir kriechen über den Boden, aber immerhin ist das jetzt der Boden", sagte Firmenchef Sergio Marchionne am Montag auf der Detroit Motor Show. Die größte Sorge bereitet ihm derzeit das nach wie vor hohe Rabattniveau auf dem europäischen Markt. Er hält eine höhere Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte für möglich.
Der Manager verlässt sich auf die amerikanische Tochter Chrysler, die schon im vergangenen Jahr mit ihren Gewinnen verhindert hat, dass Fiat in die roten Zahlen rutschte. Die beiden Autohersteller sollen nach seinen Plänen erst dann zu einem Konzern verschmolzen werden, wenn der Turnaround bei den europäischen Marken geschafft ist. Fiat hat im vergangenen Jahr Berechnungen zufolge etwa 700 Millionen Euro Verlust in Europa gemacht. Die Absatzzahlen sind branchenweit so gering wie schon fast 20 Jahre nicht mehr.
Einer Zusammenarbeit mit Opel erteilte Marchionne eine Absage, stattdessen will er sich in Asien nach möglichen Partnern umsehen.
Fiat-Firmenchef Sergio Marchionne plant für seine Edelmarke Alfa Romeo im nächsten Jahr genau ein neues Auto: den Mittelmotor-Sportwagen 4C. Von der Giulietta wird es zudem eine ... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.