Dienstag, 15. Januar 2013, 16.34 Uhr
Der japanische Zulieferer Denso verstärkt sein Engagement in Nordamerika. Innerhalb der nächsten vier Jahre will der Elektronikkonzern dort mehr als 2000 neue Jobs schaffen.
Hintergrunddaten zum Thema:
25/2012
Die Hersteller fordern wieder Preisnachlässe wie vor der Krise. Als Maßstab gelten die Preise der Zulieferer in China.
15/2012
Bosch baut seine globale Spitzenposition weiter aus
Stuttgarter liegen vor dem Elektronikspezialisten Denso - Japanische, deutsche und US-Unternehmen dominieren das Ranking
13/2012
Conti und Bosch-Mahle trumpfen auf
Der Markt für Turbolader kommt stärker in Schwung - US-Zulieferer reagieren gelassen auf die neue Konkurrenz aus Deutschland
Detroit. Der japanische Zulieferer Denso will in Nordamerika in den kommenden vier Jahren rund eine Milliarde Dollar investieren und mehr als 2000 neue Jobs schaffen. Davon entfallen mehr als 750 Millionen Dollar beziehungsweise über 1200 neue Stellen auf die USA. Profitieren sollen von dem Investment, das sowohl Werke als auch Entwicklungszentren betrifft, die Regionen Michigan, Tennessee, Iowa, Kalifornien und North Carolina.
Der nach Bosch zweitgrößte Zulieferer der Welt beschäftigt in Nordamerika derzeit 14.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2011/2012 (endete am 31. März) hat der Konzern dort rund 6,2 Milliarden Dollar Umsatz erzielt.
Zulieferer vor Jobabbau
Auf die Beschäftigten in der westeuropäischen Zulieferindustrie rollt in den kommenden Jahren eine große Entlassungswelle zu. Nach einer neuen Studie der Unternehmensberatung...
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Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.