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Renault will in Frankreich 7500 Stellen streichen
Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn: Massenentlassungen will Renault vermeiden - der Großteil des Stellenabbaus soll über die natürliche Fluktuation bewältigt werden.
(Foto: Renault)
Autor:
Michael Knauer
mknauer@craincom.de
Dienstag, 15. Januar 2013, 16.55 Uhr
Ein halbes Jahr nach der Ankündigung von PSA, 8000 Stellen zu streichen, hat auch der Wettbewerber Renault massive Kapazitätseinschnitte angekündigt. Bis 2016 will der Autobauer in seinem Heimatmarkt 7500 Stellen kappen, rund 14 Prozent der in Frankreich beschäftigten Mitarbeiter.

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Paris. Renault will in Frankreich bis zum Jahr 2016 rund 7500 Stellen streichen, die meisten davon durch natürliche Fluktuation und Renteneintritt. Der Konzern müsse seine Gewinnschwelle deutlich drücken, erklärte Renault dazu am Mittwoch in einer Mitteilung nach einer erneuten Gesprächsrunde mit Gewerkschaftsvertretern.
Durch den Wegfall der Arbeitsplätze wolle Renault bis Ende 2016 rund 400 Millionen Euro einsparen. Ohne diese dauerhafte Einsparungen sei es nicht möglich, die Gewinnschwelle auf ein Maß zu senken, bei dem das Unternehmen auf Dauer profitabel arbeiten könne.
Der Hersteller hofft, dass rund 5700 Stellenstreichungen durch natürliche Abgänge bewältigt werden können. Etwa 1800 Stellen müssten auf andere Weise gekappt werden, so Renault. Man sei in Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern, wie dies am sozialverträglichsten gestaltet werden könne. Insbesondere denkt das Unternehmen dabei an Vorruhestandslösungen und Umschulungen.
Renault zählt insgesamt rund 130.000 Mitarbeiter, davon gut 60 Prozent in Europa. Etwa 40.000 Mitarbeiter sind bei der Kernmarke Renault beschäftigt, 14.000 bei Dacia und 5600 bei Samsung, hinzu kommen diverse Tochterunternehmen.
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