Dienstag, 15. Januar 2013, 17.31 Uhr
Der Nissan-Nobelableger Infiniti erhält nach Angaben aus unternehmensnahen Kreisen eine neue Führung für die Region Zentraleuropa, zu der neben Deutschland auch Österreich, die Schweiz und Polen zählen. Der im November 2012 zu Infiniti Deutschland gestoßene frühere Mazda-Manager Christian Blank werde den Vertrieb in dieser Region leiten, hieß es am Mittwoch in den Kreisen.
Hintergrunddaten zum Thema:
11/2013
VW hat in Deutschland im ersten Quartal 2013 von allen Autoherstellern am meisten für Werbung ausgegeben.
11/2013
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
11/2013
Die Rangliste der in Deutschland verbrauchten Biokraftstoffe führt seit Jahren mit deutlichem Abstand Biodiesel an.
Rolle/Schweiz. Die Nissan-Edelmarke Infiniti baut ihre Vertriebsführung in Deutschland und angrenzenden Ländern um. Der im November 2012 zu Infiniti Deutschland gestoßene Christian Blank werde den Vertrieb in dieser Region leiten, hieß es am Mittwoch aus unternehmensnahen Kreisen.
Blank ist 39 Jahre alt und leitete zuletzt das internationale Flottengeschäft bei Mazda Europe in Leverkusen. Seit November 2012 war er als Regionaldirektor für die Geschäftsentwicklung von Infiniti in Deutschland, Polen, der Schweiz und Österreich zuständig, offiziell wurde diese Position aber auch noch nicht kommuniziert.
Hauptaufgabe des neuen Infiniti-Managers dürfte es sein, das dürftige Vertriebsnetz in allen Ländern auszubauen. Infiniti ist seit 2008 in Europa vertreten, mittlerweile in 20 Ländern mit 56 Handelsstützpunkten.
Das Unternehmen wollte die Personalie zunächst nicht kommentieren und verwies auf eine für den Donnerstag geplante Mitteilung.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Zulieferer Mahle übernimmt die Mehrheit am Klimaanlagenspezialisten Behr. Dies teilte Mahle am Donnerstag mit.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.