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Detroit: Schaeffler forciert Spritspartechnik für Nordamerika
Schaeffler-Konzeptfahrzeug: Das auf einem SUV basierende Auto zeigt Lösungen für einen Antriebsstrang mit klassischem Verbrennungsmotor. (Foto: Schaeffler)
Der Wälzlagerhersteller Schaeffler hat auf der Automobilmesse NAIAS in Detroit unter dem Namen Efficient Future Mobility North America ein neues Konzeptfahrzeug vorgestellt. Das auf einem SUV basierende Auto zeigt Lösungen für einen Antriebsstrang mit klassischem Verbrennungsmotor.
Prognose zur Entwicklung des weltweiten Markts für Fahrzeugvernetzung in den Jahren 2013 bis 2020 in Milliarden Euro
Detroit. Der Wälzlagerhersteller Schaeffler hat auf der Automobilmesse NAIAS in Detroit unter dem Namen Efficient Future Mobility North America ein neues Konzeptfahrzeug vorgestellt. Das auf einem SUV basierende Auto zeigt Lösungen für einen Antriebsstrang mit klassischem Verbrennungsmotor. Der Zulieferer hält damit beim Kraftstoffverbrauch ein Einsparpotenzial von 15 Prozent für möglich. Damit sollen die zunehmend strengeren werdenden CAFE-Standards erreicht werten. CAFE steht für Corporate Average Fuel Economy und beschreibt die mit Blickrichtung auf das Jahr 2020 und 2025 zunehmend restriktiveren gesetzlichen Flottenverbrauchsvorschriften. Zudem zeigt das Unternehmen in Detroit auch zwei in Nordamerika entwickelte Lösungen für Start-Stopp-Systeme, die speziell auf die Bedürfnisse der dort dominierenden Anwendungen in Automatikgetrieben ausgelegt sind. Die Franken rechnen damit, dass Start-Stopp-Systeme bis 2020 zur Standardausstattung aller Fahrzeuge gehören, um die geforderte Verbrauchsnorm erfüllen zu können. Ein Schwerpunkt bei Schaeffler liegt laut Vorstandschef Jürgen M. Geißinger auf der Stärkung der Innovationskraft. Derzeit beschäftigt das Unternehmen an vier nordamerikanischen Entwicklungszentren 450 Ingenieure. 150 davon wurden in den letzten drei Jahren eingestellt.
Eine Milliarde Euro Umsatz in Nordamerika 2012 hat der Zulieferer in Nordamerika rund eine Milliarde Euro Umsatz erzielt. Treiber dafür seien unter anderem Technologien zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs gewesen. Für den Gesamtkonzern werden nach vorläufigen Zahlen etwa elf Milliarden Euro erwartet. 2011 hatten die Franken insgesamt 10,7 Milliarden Euro umgesetzt, davon gut 60 Prozent mit der Fahrzeugindustrie. Auch die Anzahl der Beschäftigten ist 2012 gestiegen. Ende des Jahres hat der Wälzlagerhersteller rund 78.500 Mitarbeiter beschäftigt. Ein Plus von 2500 gegenüber dem Vorjahr. In Nordamerika wurde die Belegschaft um 600 auf 7400 aufgestockt. "Für 2013 rechnen wir damit, in Nordamerika bei der Mitarbeiterzahl in einer ähnlichen Größenordnung zu wachsen," so der Unternehmenschef gegenüber Automobilwoche.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.