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PSA verschafft sich 4,1 Milliarden Euro frisches Kapital
PSA Peugeot Citroen: Das Unternehmen hatte bereits Ende Oktober sieben Milliarden Euro Staatsgarantien zur Refinanzierung seiner Finanztochter erhalten.
(Foto: PSA)
Autor:
Michael Knauer
mknauer@craincom.de
Montag, 14. Januar 2013, 10.47 Uhr
Der unter Verlusten leidende PSA-Konzern hat nach der Milliardenbürgschaft des französischen Staates seine Finanzlage weiter stabilisiert. Am Kapitalmarkt habe PSA einen neuen Konsortialkredit über 4,1 Milliarden Euro vertraglich vereinbart, teilte das Unternehmen am Montag mit.

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Paris. Der Millionenverluste schreibende PSA-Konzern hat seine Kreditlinien bei den Banken erneuern können und damit seine Finanzposition stabilisiert. PSA habe bei 18 Banken aus acht Ländern einen neuen Konsortialkredit über 4,1 Milliarden Euro vertraglich vereinbart, teilte der Konzern am Montag mit.
Die Kreditlinie habe eine Laufzeit von fünf Jahren und sei überzeichnet gewesen. Außerdem habe PSA darüber hinaus eine so genannte Revolving-Kreditlinie in Höhe von 1,2 Milliarden Euro bis Januar 2016 erreicht. Die gleichzeitige Ausweitung einer Kreditlinie in Höhe von 1,8 Milliarden Euro bis Dezember 2015 bedeute für die Banque PSA Finance Kreditlinien in Höhe von drei  Milliarden Euro.
Insgesamt komme PSA durch diese Bankkredite auf ein Kreditvolumen von 11,5 Milliarden Euro, erklärte der französische Konzern.
Ende vergangenen Jahres hatte die französische Regierung der Banque PSA Finance eine Bürgschaft über sieben Milliarden Euro gewährt. Insbesondere im VW-Konzern und im Land Niedersachsen waren Stimmen gegen diese Hilfe laut geworden, in der die Kritiker eine Wettbewerbsverzerrung sehen. Bei PSA mutmaßt man, dass Volkswagen die PSA-Gruppe durch einen ruinösen Preiskampf vom Markt verdrängen will.
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