Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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PSA verschafft sich 4,1 Milliarden Euro frisches Kapital
PSA Peugeot Citroen: Das Unternehmen hatte bereits Ende Oktober sieben Milliarden Euro Staatsgarantien zur Refinanzierung seiner Finanztochter erhalten. (Foto: PSA)
Der unter Verlusten leidende PSA-Konzern hat nach der Milliardenbürgschaft des französischen Staates seine Finanzlage weiter stabilisiert. Am Kapitalmarkt habe PSA einen neuen Konsortialkredit über 4,1 Milliarden Euro vertraglich vereinbart, teilte das Unternehmen am Montag mit.
Wo klafft bei Volkswagen die größte Lücke im Modell-Angebot?
Paris. Der Millionenverluste schreibende PSA-Konzern hat seine Kreditlinien bei den Banken erneuern können und damit seine Finanzposition stabilisiert. PSA habe bei 18 Banken aus acht Ländern einen neuen Konsortialkredit über 4,1 Milliarden Euro vertraglich vereinbart, teilte der Konzern am Montag mit. Die Kreditlinie habe eine Laufzeit von fünf Jahren und sei überzeichnet gewesen. Außerdem habe PSA darüber hinaus eine so genannte Revolving-Kreditlinie in Höhe von 1,2 Milliarden Euro bis Januar 2016 erreicht. Die gleichzeitige Ausweitung einer Kreditlinie in Höhe von 1,8 Milliarden Euro bis Dezember 2015 bedeute für die Banque PSA Finance Kreditlinien in Höhe von drei Milliarden Euro. Insgesamt komme PSA durch diese Bankkredite auf ein Kreditvolumen von 11,5 Milliarden Euro, erklärte der französische Konzern. Ende vergangenen Jahres hatte die französische Regierung der Banque PSA Finance eine Bürgschaft über sieben Milliarden Euro gewährt. Insbesondere im VW-Konzern und im Land Niedersachsen waren Stimmen gegen diese Hilfe laut geworden, in der die Kritiker eine Wettbewerbsverzerrung sehen. Bei PSA mutmaßt man, dass Volkswagen die PSA-Gruppe durch einen ruinösen Preiskampf vom Markt verdrängen will.
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Der Stuttgarter Autohersteller Daimler stellt weitere Weichen, um die Pkw-Vertriebsorganisation in China schlagkräftiger zu machen. In der Zentrale in Stuttgart wurde ein eigener Bereich "Vertriebssteuerung China“ geschaffen, dessen Leitung der ehemalige Audi-Manager Bernhard Auer übernimmt.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Fondsmanager Michael Muders von Union Investment hat sich in einem Interview vehement gegen ein weiteres Engagement von Mercedes ausgesprochen: "Mercedes muss raus aus der Formel 1."