Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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VW-Chef sieht großes Potenzial für SUV in USA
VW-Studie Cross Blue: "China ist für derlei Produkte ohne Zweifel ebenfalls ein überaus interessanter Zielmarkt", sagte VW-Chef Martin Winterkorn im US-amerikanischen Detroit gegenüber Automobilwoche. Dem Reich der Mitte kommt seit Jahren der Rang des wichtigsten Einzelmarkts des Wolfsburger Konzerns zu. (Foto: Volkswagen)
Martin Winterkorn will das Wachstum der Volumenmarke Volkswagen in Nordamerika mit neuen Geländewagen stärken. "In diesem Segment sind für uns noch große Potenziale zu heben", sagte der VW-Konzernchef am Rande der Detroit Motor Show. Doch auch auf dem Boom-Markt China will das Unternehmen seinen SUV-Absatz ausbauen.
Vergleich der Wachstumsraten von Premiumherstellern in den Jahren 2012 und 2020 in den USA, Deutschland und China
Detroit. Der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn ist überzeugt von einem weiteren Siegeszug sogenannter Sports Utility Vehicle (SUV) in den Vereinigten Staaten von Amerika. "In diesem Segment sind für uns noch große Potenziale zu heben", erklärte der Topmanager auf Anfrage von Automobilwoche im Vorfeld der Detroit Motor Show. Auf der wichtigen Branchenmesse zeigt VW unter anderem den "Cross Blue", die Studie eines optisch an einen Tiguan im XL-Format erinnernden Geländewagens mit sechs Sitzen. Allradautos und Freizeitmobile im Offroad-Look sind nach Autos im klassischen Design einer Stufenhecklimousine das beliebteste Fahrzeugsegment in Nordamerika. Die wichtige Vertriebsregion spielt im Zuge der VW-Wachstumsstrategie 2018 eine tragende Rolle in Winterkorns Plan, den Wolfsburger Mehrmarkenkonzern in spätestens fünf Jahren als ökonomisch und ökologisch weltweit führenden Fahrzeughersteller zu positionieren.
Chancen für Chattanooga In VW-Kreisen gilt als ausgemacht, das eine Serienversion des Cross-Blue-SUV nicht mehr lange auf sich warten lässt. Für kinderreiche Kunden dürfte der Hersteller eine Version mit sieben Sitzplätzen auflegen. Wie Winterkorn gegenüber Automobilwoche andeutete, verspricht sich VW von einem solchen Fahrzeug auch gute Absatzchancen im Reich der Mitte: "China ist für derlei Produkte ohne Zweifel ebenfalls ein überaus interessanter Zielmarkt". Der asiatische Flächenstaat ist der größte Einzelmarkt des Unternehmens. Gute Chancen auf den Zuschlag für die Produktion eines mittelgroßen SUV hat die neue VW-Fabrik Chattanooga im US-Bundesstatt Tennessee. Auf Anfrage betonte der dortige Werkleiter, Frank Fischer, dass der Standort für die SUV-Fertigung zwar durchaus in Frage komme, ein entsprechender Beschluss aber noch nicht gefallen sei. "Das Plazet zum Bau des Werks in Chattanooga war eine der mutigsten Entscheidungen in meiner Laufbahn", blickte Winterkorn am Ende des Gesprächs in Detroit zurück. "Eine neue Fabrik mit einem neuen Auto, gebaut von einem neuen Team – das war gewiss nicht ganz ohne Risiko". In Chattanooga fertigt VW die betont geräumige US-Version der Mittelklasselimousine Passat. Das Modell geriet Winterkorn zufolge "auf Anhieb zu einem rundum überzeugenden Verkaufsferfolg".
Volkswagen sondiert mit Blick auf den wichtigen Absatzmarkt USA die Verkaufschancen für einen mittelgroßen Geländewagen. In seinen Abmessungen würde das neue SUV zwischen dem... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.