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Detroit: Schaeffler forciert Spritspartechnik für Nordamerika
Schaeffler-Konzeptfahrzeug: Das auf einem SUV basierende Auto zeigt Lösungen für einen Antriebsstrang mit klassischem Verbrennungsmotor.
(Foto: Schaeffler)
Autor:
Klaus-Dieter Flörecke
kfloerecke@craincom.de
Montag, 14. Januar 2013, 22.25 Uhr
Der Wälzlagerhersteller Schaeffler hat auf der Automobilmesse NAIAS in Detroit unter dem Namen Efficient Future Mobility North America ein neues Konzeptfahrzeug vorgestellt. Das auf einem SUV basierende Auto zeigt Lösungen für einen Antriebsstrang mit klassischem Verbrennungsmotor.

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Detroit. Der Wälzlagerhersteller Schaeffler hat auf der Automobilmesse NAIAS in Detroit unter dem Namen Efficient Future Mobility North America ein neues Konzeptfahrzeug vorgestellt. Das auf einem SUV basierende Auto zeigt Lösungen für einen Antriebsstrang mit klassischem Verbrennungsmotor. Der Zulieferer hält damit beim Kraftstoffverbrauch ein Einsparpotenzial von 15 Prozent für möglich. Damit sollen die zunehmend strengeren werdenden CAFE-Standards erreicht werten. CAFE steht für Corporate Average Fuel Economy und beschreibt die mit Blickrichtung auf das Jahr 2020 und 2025 zunehmend restriktiveren gesetzlichen Flottenverbrauchsvorschriften.
Zudem zeigt das Unternehmen in Detroit auch zwei in Nordamerika entwickelte Lösungen für Start-Stopp-Systeme, die speziell auf die Bedürfnisse der dort dominierenden Anwendungen in Automatikgetrieben ausgelegt sind. Die Franken rechnen damit, dass Start-Stopp-Systeme bis 2020 zur Standardausstattung aller Fahrzeuge gehören, um die geforderte Verbrauchsnorm erfüllen zu können.
Ein Schwerpunkt bei Schaeffler liegt laut Vorstandschef Jürgen M. Geißinger auf der Stärkung der Innovationskraft. Derzeit beschäftigt das Unternehmen an vier nordamerikanischen Entwicklungszentren 450 Ingenieure. 150 davon wurden in den letzten drei Jahren eingestellt.

Eine Milliarde Euro Umsatz in Nordamerika
2012 hat der Zulieferer in Nordamerika rund eine Milliarde Euro Umsatz erzielt. Treiber dafür seien unter anderem Technologien zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs gewesen. Für den Gesamtkonzern werden nach vorläufigen Zahlen etwa elf Milliarden Euro erwartet. 2011 hatten die Franken insgesamt 10,7 Milliarden Euro umgesetzt, davon gut 60 Prozent mit der Fahrzeugindustrie.
Auch die Anzahl der Beschäftigten ist 2012 gestiegen. Ende des Jahres hat der Wälzlagerhersteller rund 78.500 Mitarbeiter beschäftigt. Ein Plus von 2500 gegenüber dem Vorjahr. In Nordamerika wurde die Belegschaft um 600 auf 7400 aufgestockt. "Für 2013 rechnen wir damit, in Nordamerika bei der Mitarbeiterzahl in einer ähnlichen Größenordnung zu wachsen," so der Unternehmenschef gegenüber Automobilwoche.
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