Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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VW setzt auf Solidität der Händler in USA
Volkswagen Passat aus US-Produktion: Der im Werk Chattanooga/ Tennessee gefertigte Fünfsitzer kommt gut an bei nordamerikanischen Autointeressenten – die Karosserieform der klassischen Limousine ist in den USA noch beliebter als die der verbreiteten Geländewagen. (Foto: Volkswagen)
Konzernchef Martin Winterkorn will das Absatzvolumen in der Neuen Welt über die kommenden Jahre signifikant steigern. Eine Schlüsselrolle in seiner Strategie kommt den Vertriebspartnern der Kernmarke Volkswagen zu. Vor allem die Profitabilität des Handels soll weiter gestärkt werden.
Vor allem die Zahl der Markenbetriebe ist zwischen 2000 und 2012 zurückgegangen.
New York City. Volkswagen verfolgt ambitionierte Ziele bei der Stärkung seines Handelsnetzes in den Vereinigten Staaten von Amerika. "Im Zuge der Wachstumsstrategie von VW wollen wir auch die Profitabilität unserer Vertriebspartner in den USA weiter deutlich verbessern", sagte Frank Trivieri, Verkaufschef von Volkswagen of America (VWoA), bei einer Präsentation im VW-Flagshipstore in Manhattan. Die Marke Volkswagen hatte 2012 in Nordamerika gut 438.000 Neufahrzeuge abgesetzt; der Marktanteil beträgt derzeit drei Prozent. Im Jahr 2018 soll der Volkswagen-Absatz in den Vereinigten Staaten bei 800.000 Pkw liegen. Insgesamt konnte VW im vergangenen Geschäftsjahr in den USA auf 617 Händler zurückgreifen, 372 dieser Betriebe waren Exklusivpartner. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 hatte Volkswagen in der Neuen Welt 582 Händler unter Vertrag, davon waren 288 exklusive Repräsentanten der Marke. Auf Nachfrage der Automobilwoche zu einer möglichen Erhöhung der Gesamtzahl der Händler in den kommenden Jahren sagte Trivieri: "Wir haben hier keine Pläne für eine drastische Ausweitung – für Volkswagen stehen Sicherung und Ausbau des Profits unserer bestehenden Händler im Vordergrund." Die durchschnittliche Händlerrendite und eine Planziffer für die Zukunft wollte Trivieri auf Anfrage nicht nennen. "Wir wissen, dass unsere Partner recht zufrieden sind", so der Executive Vice President Sales von VWoA. Seinen Angaben zufolge setzten nordamerikanische VW-Händer 2012 im Durchschnitt 710 Neuwagen ab. Drei Jahre zuvor hatte die Zahl noch bei 368 gelegen. Laut Trivieri konzentriert sich der VW-Handel auf elf Schlüsselregionen im Westen und Osten der USA. Dazu zählen etwa Ballungsräume wie Los Angeles, Miami, Chicago und eben New York/ Long Island. "In den zentral gelegenen Gebieten der USA sind wir nicht stark vertreten", räumte Trivieri ein. Dies werde sich auf absehbare Zeit auch kaum ändern. Die wichtigsten Produkte von VW in den USA sind die Modelle Jetta, Passat, Tiguan, Golf und Beetle. "Noch vor wenigen Jahren galt VW in den Vereinigten Staaten als Jetta-Company", so Trivieri. "Inzwischen nehmen potenzielle Kunden die ganze Vielfalt unseres Angebots weitaus besser wahr." Auf die Frage, welches Fahrzeug im Modellprogramm noch fehlt, nannte der VWoA-Manager ein siebensitziges SUV. Die entsprechende Lücke will VW mit einem Tiguan-Derivat dem Vernehmen nach schnellstmöglich schließen. Eine Studie wird auf der Detroit Motor Show zu sehen sein.
Volkswagen bringt Mitte April den Jetta als Hybrid in die deutschen Schauräume. Die fünfsitzige Limousine verfügt über "die Kraft zweier Herzen“, wie VW-Chef Martin... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.