Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Skoda schafft neuen Verkaufsrekord
Skoda-Fahrzeug: Wichtister Markt für die Marke ist China. Dort wurden im vergangenen Jahr 235.700 Neuwagen verkauft. (Foto: Skoda)
Autor: Gerhard Mauerer
Freitag, 11. Januar 2013, 11.37 Uhr
Die tschechische Volkswagen-Marke Skoda hat ihre Verkäufe im Jahr 2012 um 6,8 Prozent auf 939.200 Fahrzeuge gesteigert. Dies bedeutet einen neuen Bestwert.
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
Mlada Boleslav/Weiterstadt. Skoda Auto hat im Jahr 2012 erneut einen Verkaufsrekord erzielt. Die Auslieferungen an Kunden stiegen weltweit um 6,8 Prozent auf 939.200 Einheiten (2011: 879.200 Fahrzeuge), wie Skoda am Freitag mitteilte. Im bislang besten Dezember der Unternehmensgeschichte wurden beinahe 66.200 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, ein Plus von 6,1 Prozent gegenüber dem bisherigen Dezember-Rekord aus dem Jahr 2011. "Skoda hat im vergangenen Jahr mit 939.200 Einheiten so viele Autos verkauft wie nie zuvor. Dies gelang uns trotz der Krise in einigen Märkten", sagt der Skoda-Chef Winfried Vahland. Das Jahr 2013 steht für Skoda im Zeichen der Modelloffensive. Den Anfang macht zu Beginn des Jahres der neue Octavia. "Insgesamt wird das Automobiljahr 2013 nicht einfach. Neue Skoda Automobile wie der Octavia, Rapid oder Citigo und unsere gute Präsenz auf den internationalen Märkten bieten jedoch eine gute Ausgangsbasis für unsere Marke", so Vahland weiter. In Westeuropa entwickelte sich Skoda 2012 trotz eines leichten Rückgangs besser als der Gesamtmarkt und lieferte mehr als 358.400 Fahrzeuge an Kunden aus (2011: 361.800). Der Marktanteil stieg auf über drei Prozent nach 2,8 Prozent im Vorjahr. In Deutschland, dem größten europäischen Markt der Marke und nach China dem zweitgrößten Skoda-Markt weltweit, steigerte der Hersteller die Verkäufe mit rund 132.600 Einheiten um 3,6 Prozent und war erneut stärkster Importeur. In Osteuropa stiegen die Auslieferungen 2012 um 26,4 Prozent auf fast 137.100 Einheiten. Damit wuchs der Hersteller dreimal stärker als der Gesamtmarkt. Der Marktanteil der Marke stieg auf 4,2 Prozent, nach fast 3,6 Prozent im Jahr 2011. Wichtigste Stütze in Osteuropa war der russische Markt, wo die Auslieferungen mit fast 99.100 Einheiten um 33,7 Prozent stiegen. Der SKODA Marktanteil in Russland wuchs von drei auf über 3,6 Prozent. Weiter auf Wachstumskurs war der tschechische Autobauer auch in Zentraleuropa: Hier lieferte Skoda im vergangenen Jahr über 124.000 Fahrzeuge aus, ein Zuwachs gegenüber 2011 von 0,7 Prozent. Der Marktanteil erreichte fast 19 Prozent (Vorjahr: 18,4 Prozent). Erneut zulegen konnte Skoda im vergangenen Jahr in China: Die Auslieferungen der Tschechen lagen mit fast 235.700 Einheiten 7,1 Prozent höher als 2011 mit 220.100 Fahrzeugen. Damit entfiel 2012 ein Viertel der weltweiten Verkäufe auf das Reich der Mitte. Auch in Indien setzte Skoda sein Wachstum fort. Mit rund 34.300 Einheiten wuchs der Absatz um 14,2 Prozent im Vergleich zum Jahr 2011 mit damals 30.000 Einheiten.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.