Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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BMW will Absatz 2013 weiter steigern
BMW-Zentrale: Der Premiumhersteller legte in Asien um mehr als 30 Prozent zu. In China erhöhte sich der Absatz um gut 40 Prozent auf mehr als 230.000 Autos. (Foto: BMW)
Der BMW-Konzern rechnet nach einem erfolgreichen Jahr 2012 auch 2013 mit einem Absatzzuwachs. Vertriebschef Ian Robertson strebt trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in vielen Märkten eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen an.
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
München. Der Autohersteller BMW will nach einem Rekordabsatz im vergangenen Jahr seine Verkäufe auch 2013 steigern. "Wir gehen mit Rückenwind in das Jahr 2013, in dem wir trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in vielen Märkten einen weiteren Absatzzuwachs und damit eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen anstreben", sagte BMWs Vertriebsvorstand Ian Robertson. Im vergangenen Jahr verkaufte der Konzern insgesamt 1,845 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce – 10,6 Prozent mehr als in 2011. Alle drei Marken melden Bestmarken, damit habe der Konzern "seine Position als weltweit führender Hersteller von Premiumautomobilen weiter gefestigt", heißt es bei BMW. Auch der Stuttgarter Wettbewerber Daimler hat 2012 mit 1,42 Millionen Fahrzeuge der Pkw-Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach so viele Autos verkauft wie nie zuvor. Vorstandschef Dieter Zetsche peilt ebenfalls ein weiteres Wachstum an. Audi will seine Absatzzahlen am heutigen Donnerstag (10.1.) präsentieren. Während die Zahlen auf dem zuletzt schwachen europäischen Markt stagnierten, legte BMW in Asien um mehr als 30 Prozent zu. In China erhöhte sich der Absatz sogar um gut 40 Prozent auf mehr als 230.000 Autos. Im US-Geschäft steigerten die Bayern den Absatz um knapp 14 Prozent auf fast 350.000 Autos. "Wesentliche Faktoren für diesen Erfolg sind unsere attraktiven und innovativen Fahrzeuge, die Stärke unserer Premiummarken und die ausgewogene Absatz-Verteilung über alle Kontinente hinweg", erklärt Robertson. Für 2013 zeigte er sich zuversichtlich: "Mit dem Start des rein elektrisch angetriebenen BMW i3 werden wir um Jahresende 2013 eine neue Ära für die BMW Group einläuten."
Kopf-an-Kopf-Rennen mit Mercedes in den USA Der Absatz der Marke BMW stieg 2012 um 11,6 Prozent auf 1,54 Millionen Autos. Gut lief insbesondere der Einser, der um 28,6 Prozent auf 226.829 Einheiten zulegte. Der X1 verzeichnete mit einem Plus 16,9 Prozent ebenfalls deutliche Zuwächse. Mini verkaufte 2012 exakt 301.526 Fahrzeuge, 5,8 Prozent mehr als 2011. Die Auslieferungen des Countryman stiegen um 14,8 Prozent auf 102.250 Stück. Bei Mini geht man davon aus, dass der Verkaufsstart des Paceman im Frühjahr zusätzliche positive Absatzimpulse bringen wird. Die USA bleiben mit 66.123 Autos der größte Markt für für die britische Marke, gefolgt von Großbritannien mit 50.367 Einheiten. Die Luxus-Schwester Rolls-Royce setzte 3575 Fahrzeuge ab. Der BMW-Konzern erhöhte die Auslieferungen in der größten Verkaufsregion Europa trotz der Krise in einigen Märkten leicht um 0,8 Prozent auf 864.812 Einheiten. In Asien erhöhte sich der Absatz der BMW Group um 31,6 Prozent auf 491.512 Fahrzeuge, in Amerika stieg er um 11,9 Prozent auf 424.379. In den USA kletterte der Absatz um 13,8 Prozent auf 347.583 Einheiten. Im wichtigen US-Markt lieferte sich die Marke BMW ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Marke Mercedes: BMW lag 2012 mit 281.460 verkauften Autos nur knapp vor Mercedes mit 274.134 Einheiten.
Der US-Markt gewinnt für BMW an Bedeutung. Finanzvorstand Friedrich Eichiner sieht 2013 "weiterhin gute Absatzchancen für die starken Überseemärkte USA und China“. Mit den... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.