Die britische Marke Rolls-Royce konnte den Verkauf im vergangenen Jahr um 37 Fahrzeuge erhöhen. Die BMW-Tochter setzte 2012 weltweit 3575 Einheiten ab. Die USA sind der wichtigste Markt für den Luxusanbieter, gefolgt von China.
Die Werke internationaler Hersteller in China befinden sich hauptsächlich an der Ostküste des Landes.
Goodwood/München. Die BMW-Tochter Rolls-Royce Motor Cars hat im vergangenen Jahr 3575 Fahrzeuge abgesetzt, 2011 waren es 3538. "Zu Jahresbeginn 2012 war es mein Ziel, einen neuen Rekord zu erreichen. Umso glücklicher bin ich jetzt, zu unserem zehnten Geburtstag in Goodwood, den dritten historischen Spitzenwert in Folge verkünden zu können", sagt Rolls-Royce-Chef Torsten Müller-Ötvös. "Rolls-Royce führt nun im Highend-Luxusmarkt mit deutlichem Vorsprung", so Müller-Ötvös weiter. Er definiert dieses Segment mit Luxusprodukten oberhalb von 200.000 Euro. Das Unternehmen meldet Vertriebszuwächse aus verschiedenen Regionen, allen voran der Nahe Osten mit einem Plus von 26 Prozent. Die USA und China sind die wichtigsten Einzelmärkte für Rolls-Royce. Die Luxuskarossen sind in 40 Ländern erhältlich. Rolls-Royce baute seine Handelsorganisation 2012 um 30 neue Betriebe aus, weltweit verfügt die Marke jetzt erstmals über mehr als 100 Vertriebspartner. Die Produktpalette umfasst die Phantomfamilie – Phantom, Phantom Extended Wheelbase, Phantom Drophead Coupé und Phantom Coupé – sowie die Ghostgruppe – Ghost und Ghost Extended Wheelbase. Die Phantom Modellfamilie Series II wurde im März 2012 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt.
In diesem Jahr feiert Rolls-Royce seinen 10. Geburtstag am Standort Goodwood. Der erste Phantom wurde am 1. Januar 2003 seinem Besitzer übergeben. Im Jubiläumsjahr soll das Werk in Goodwood weiter expandieren, kündigte das Unternehmen an, um der Nachfrage nach individuellen Phantom- und Ghost-Modellen gerecht zu werden.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.