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NTT Data baut neue Web-Präsenz von BMW
Neue Website von BMW: Die Homepage mit dem neuen Fahrzeugkonfigurator soll der Schlüsselkanal für die Ansprache von Kunden und Interessenten sein. (Foto: BMW)
Der Consulting- und IT-Konzern NTT Data hat als Generalunternehmer für den Münchner Autohersteller BMW die zentrale digitale Plattform zur Kundenkommunikation realisiert. In Deutschland ist der neue Internetauftritt seit Dezember live, weitere Märkte sollen 2013 folgen.
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München. NTT Data ist als Generalunternehmer für die komplette IT-Umsetzung der neuen Website von BMW verantwortlich. "Was von außen aussieht wie der Relaunch des Internetauftritts, ist eine breit angelegte Neukonzeption verschiedener Kommunikationswege für Sales- und Service-Zwecke. Die Systeme sind durchgängig in die CRM-Systemlandschaft integriert und erlauben das Management jeglicher digitaler Kundenkommunikation, -interaktion und -transaktion über eine einzige Plattform", erklären Matthias Hanitsch, Vice President Customer Management, und Frank Daßer, Executive Project Manager bei NTT DATA. Herzstück der Website ist ein neuer Car Configurator mit nahtloser Integration von Sonderausstattungen und Financial Services. Mit dem personalisierten Bereich "MyBMW" erhält der Nutzer individuell Informationen zu seinem aktuellen BMW und neuen Angeboten, die seinem Profil entsprechen. Konfigurierte Fahrzeuge können abgespeichert und mit Freunden via Social Media geteilt werden. Auf allen Seiten gibt es Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und Anfragen wie Angebote, Probefahrten, Händlerselektionen etc. "Individualisierte Informationen kombiniert mit einem emotionalen, mediengerechten Markenerlebnis sind der Schlüssel zur Kundenorientierung", so Ulrich Lenz, Leiter Interaktives Marketing von BMW. Die neue digitale Plattform ist ein Baustein im Rahmen des Vertriebsprogramms Future Retail. Die Website ist seit einem Jahr in Östereich getestet worden und im Dezember in Deutschland und den Niederlanden live geschaltet worden. Weitere Märkte sollen in diesem Jahr folgen. Die Automotive-Einheit des japanischen IT-Konzerns NTT Data geht zum großen Teil auf die ehemalige IT-Tochter Cirquent von BMW zurück. Der Autohersteller hat sich mittlerweile von allen Anteilen an Cirquent getrennt. Im Ranking der Automobilwoche liegt NTT Data mit einem Umsatz von 100 Millionen Euro auf Platz sechs der 25 größten IT-Dienstleister für die Autoindustrie in Deutschland.
Dynamischer Projektfortschritt Die vielfältigen Aufgabenstellungen, wie Car Configurator und CRM-Anbindung, hat NTT Data mit der agilen Entwicklungsmethode Scrum in wenigen Monaten realisiert. "Wir haben für das Projekt das agile Vorgehensmodell Scrum verwendet – ein Novum bei einem Projekt dieser Größe. Auf diese Weise konnten wir Kundenanforderungen dynamisch berücksichtigen, eine hohe Projektgeschwindigkeit sicherstellen und die Komplexität aussteuern", so die IT-Experten. Bei der Scrum-Methode erfolgt die Entwicklung in vielen iterativen Schritten, sogenannten Sprints, die den Entwicklungsfortschritt kontinuierlich transparent machen. In den hoch integrierten Projektteams waren allein von NTT Data 120 Mitarbeiter und Partner beteiligt. Die Website setzt auf einer neu entwickelten Hightech-Plattform auf - mit zehnmal mehr Bildner als bisher und verdreifachter Zugriffsgeschwindigkeit. Teil des System ist auch ein neues Content-Management.
Das vernetzte Fahrzeug stellt die traditionellen Geschäftsmodelle der Autohersteller infrage und verlangt völlig neue Fertigkeiten: Im Mittelpunkt steht die Analyse von Daten.... » mehr lesen
Der japanische IT-Dienstleister NTT Data will mit einer einheitlichen Europa-Organisation in der Autoindustrie stark wachsen. "Wir befinden uns in der dritten Phase der... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.