Die VW-Tochter Audi hat im vergangenen Jahr rund 1,455 Millionen Autos verkauft und damit einen neuen Absatzrekord aufgestellt. Mehr als ein Viertel der Fahrzeuge setzte das Unternehmen mit den vier Ringen in seinem größten Markt China ab.
VW hat in Deutschland im ersten Quartal 2013 von allen Autoherstellern am meisten für Werbung ausgegeben.
Ingolstadt. Mit neuen Bestmarken in allen Weltregionen hat der Autohersteller Audi im vergangenen Jahr einen Absatzrekord aufgestellt. Insgesamt setzte die Volkswagen-Tochter 1,455 Millionen Autos ab und damit knapp 12 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Unternehmen am Donnerstag (10.1.) mitteilte. Mehr als ein Viertel trägt dazu mittlerweile China bei. Mit 405.838 verkauften Autos ist das Reich der Mitte der größte Einzelmarkt für die Ingolstädter und legte 2012 beim Audi-Absatz um fast 30 Prozent zu. Hier ist die Marke auch Spitzenreiter im Kampf der Oberklasse-Hersteller mit BMW und Daimler. Auf dem kriselnden europäischen Markt Europa blieb Audis Geschäft stabil, im rückläufigen Markt Deutschland stieg der Absatz leicht um 3,6 Prozent auf 263.163 Autos. Knapp ein Fünftel konnte die VW-Tochter in den USA zulegen. Allerdings fährt Audi in den Vereinigten Staaten der Premium-Konkurrenz hinterher. Im US-Markt liegt BMW mit 281.460 verkauften Autos knapp vor Mercedes mit 274.134 Einheiten, Audi kam lediglich auf 139.310.
Vorsprung in Europa und China "Audi hat 2012 quer durch alle Weltregionen neue Bestmarken geschrieben, auch in Europa. Dort haben wir gegen den negativen Markttrend zugelegt und unseren Vorsprung als stärkste Premiummarke weiter ausgebaut", sagt Vertriebsvorstand Luca de Meo. Weltweit hätten im vergangenen Jahr besonders die neuen Modelle Audi zusätzlichen Rückenwind verschafft, allen voran der stark nachgefragte Geländewagen Q3: "Mit ihm ist die gesamte SUV-Familie von Audi eine tragende Säule unseres Erfolgs und steht heute erstmals für ein Viertel aller Auslieferungen", so de Meo. Für starkes Wachstum sorgte auch der A6 Avant. Rund 60 Prozent der A6-Kunden in Europa entschieden sich laut Audi für die Kombi-Version des Oberklassemodells. Im Wachstumsmarkt China führt Audi zum Jahresende 2012 das Premiumsegment weiter an. Mit 405.838 Auslieferungendurchbrachen die Ingolstädter erstmals die Grenze von 400.000 Automobilen – nachdem ein Jahr zuvor die 300.000er Marke gefallen war. Nach Angaben der Herstellers wurde das Wachstum von 29,6 Prozent besonders durch die am Standort Changchun gefertigten Modelle angetrieben. Von der Langversion der A6 Limousine verkaufte Audi zum ersten Mal mehr als 130.000 Einheiten innerhalb eines Jahres. Weitere kleinere Märkte gewinnen für Audi langsam an Bedeutung. so Südkorea mit einem Wachstum von 46 Prozent auf 15.100 Autos, Südafrika mit 15,5 Prozent und Indien mit 63,4 Prozent Steigerung. (Mit Material von dpa-AFX)
Audis neuer Vertriebsvorstand Luca de Meo, der Anfang September von VW nach Ingolstadt wechselte, hat wichtige Positionen in seiner Abteilung umbesetzt. "Wir stellen uns in den... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
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Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
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