NEU: ePaper
Benutzeranmeldung:
Zulieferer IFA Rotorion frischt Führung auf
Felix von Nathusius: "In den vergangenen 20 Jahren ist es uns gelungen, IFA Rotorion zu einem der führenden Hersteller von innovativen Antriebs- und Gelenksystemen zu entwickeln", sagt der Vater des Managers, Altgesellschafter Heinrich von Nathusius. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, die Gesellschaft vertrauensvoll in die Hände meines Sohns zu übergeben".
(Foto: IFA Rotorion)
Autor:
Henning Krogh
hkrogh@craincom.de
Mittwoch, 09. Januar 2013, 14.37 Uhr
Der Anbieter von Längswellen leitet den Generationswechsel ein. IFA-Rotorion-Gesellschafter Heinrich von Nathusius hat für 2014 seinen Sohn Felix als Nachfolger bestimmt. Den Vorsitz der Geschäftsführung übernimmt Peter Michaelis.

Hintergrunddaten zum Thema:
11/2013
Aktueller durchschnittlicher Verbrauch der Premiumhersteller Audi, BMW und Mercedes in China und Ziele in den Jahren 2015 und 2015

11/2013
Prognose über die Wertschöpfung bei Fahrzeugen und Komponenten im Jahr 2025 im Vergleich zu 2012

11/2013
Der Kleintransporter Mercedes-Benz Citan und seine Rivalen Renault Kangoo und VW Caddy im Vergleich der Preise und Crawltest-Ergebnisse

Hamburg. Der Längswellen-Hersteller IFA Rotorion bereitet einen Generationswechsel an der Unternehmensspitze vor. Wie der in Haldensleben ansässige Automobilzulieferer mitteilte, wird Felix von Nathusius, Sohn des knapp 70-jährigen Firmeninhabers Heinrich von Nathusius, 2014 als geschäftsführender Gesellschafter die Nachfolge seines Vaters antreten. Bereits seit 2010 führt Filius Felix die Geschäfte der US-amerikanischen Gesellschaft des Familienunternehmens in Charleston.
"Um den Übergang vorzubereiten, treten bereits ab 1. Januar 2013 erste personelle Veränderungen in der Führungsspitze des Unternehmens in Kraft", heißt es bei IFA Rotorion. So übernimmt Peter Michaelis ab sofort die Leitung der IFA-Rotorion-Holding. Michaelis, "langjähriger Freund und Vertrauter der Familie", soll den Übergangsprozess maßgeblich steuern. "Hierbei wird er unterstützt durch den langjährigen Geschäftsführer der IFA Rotorion, Clemens Aulich, der für den operativen Bereich als COO weiter tätig sein wird", ergänzte IFA Rotorion. "Die kaufmännische Geschäftsführung (CFO) wird durch Mauro Amarante verantwortet, der seit 2011 kaufmännischer Geschäftsführer der amerikanischen Tochtergesellschaft ist".
Die IFA-Rotorion-Gruppe zählt nach eigenen Angaben mit einem Umsatz von fast einer halben Milliarde Euro zu den Top-50-Unternehmen der deutschen Zulieferindustrie. An den Standorten Haldensleben, Irxleben und Charleston produzieren rund 1500 Mitarbeiter unter anderem Gelenkwellen und Gelenke für Fahrzeughersteller wie Volkswagen, Porsche, Mercedes, BMW und Ferrari. "Zusätzlich übernimmt das Unternehmen im Auftrag der Industrie Entwicklungsdienstleistungen in den Bereichen Antriebstechnik und Leichtbau", so IFA Rotorion. Die IFA aus dem ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt war 1992 von Unternehmer Heinrich von Nathusius privatisiert worden.
Kommentare zum Artikel:
Weiterführende Links:
Saargummi verpflichtet Johnson als neuen Chef
Der Autozulieferer steht unter neuer Leitung. Larry Johnson hat Detlev Bartels-Kromrey an der Unternehmensspitze abgelöst. Der US-... » mehr lesen

VW-Chef zeigt Topmanagern neue Herausforderungen auf
Martin Winterkorn hat seine Führungskräfte über Schlüsselaufgaben bei der Umsetzung der Wachstumsstrategie von Volkswagen... » mehr lesen

Zulieferer IFA Rotorion muss 200 neue Mitarbeiter finden
Das Management des in Haldensleben ansässigen Automobilzulieferers IFA Rotorion sucht händeringend nach personeller Verstärkung.... » mehr lesen

Klingebiel ist neuer Geschäftsführer bei IFA Rotorion
Karl-Thomas Klingebiel wurde zum Geschäftsführer der IFA Rotorion für die Bereiche Operations und Qualität ernannt. Er folgt auf... » mehr lesen

IFA kauft Rotorion
Die IFA Gruppe hat den Gelenkwellenspezialisten Rotorion übernommen. Das daraus entstehende Unternehmen IFA Rotorion ist nach... » mehr lesen

Die beliebtesten Inhalte der letzten 7 Tage:
7854
Leser
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
3965
Leser
Der Zulieferer Mahle übernimmt die Mehrheit am Klimaanlagenspezialisten Behr. Dies teilte Mahle am Donnerstag mit.
3845
Leser
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
3803
Leser
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
3142
Leser
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
3088
Leser
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
3060
Leser
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
2392
Leser
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
2313
Leser
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
2121
Leser
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.