Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Daten europäischer Hersteller bei chinesischem Konkurrenten entdeckt
Volkswagen CC: Vertrauliche Daten über das Modell sind offenbar auf unbekanntem Wege in die Hände eines chinesischen Konkurrenten gelangt. (Foto: Volkswagen)
Geheime Daten verschiedener Automodelle sind einem Medienbericht zufolge auf verschlungenen Wegen in China gelandet – Quelle ist das Unternehmen A2Mac1. Die Kunden sind empört.
Wertentwicklung der Aktien von Daimler, BMW und Volkswagen vom 1.1.2000 bis zum 31.12.2011
München. Mehrere Hersteller erwägen offenbar eine Kündigung ihrer Verträge bei A2Mac1, weil sensible Daten ihrer Fahrzeuge auf bisher unbekannte Weise zu mindestens einem chinesischen Konkurrenten gelangt sind. Das berichtet das "Handelsblatt" (9.1.). Der französische Dienstleister A2Mac1 erhebt für die Autobranche wichtige Daten: Er zerlegt die Fahrzeuge und stellt Informationen über die verschiedenen Komponenten, ihre Lieferanten, ihre Eigenschaften und ähnliche Details zusammen. Diese Daten sind für die Konkurrenz, aber durchaus auch für die Hersteller selbst, wichtig, die mit Hilfe der Informationen ihre eigene Qualität mit der von Konkurrenzmodellen vergleichen. Über 50 Autobauer und Zulieferer, unter anderem BMW, Daimler, Peugeot, Johnson Controls und Volkswagen, nutzen die Dienste von A2Mac1. Natürlich sind die Daten streng geheim und die Kunden stimmen der Weitergabe an bestimmte Konkurrenten nur unter der Bedingung zu, dass sie nicht an Außenstehende weitergegeben werden. Nach Informationen des "Handelsblatts" ist in den Verträgen mit A2Mac1 vor allem "eine Weitergabe an Wettbewerber aus China ausgeschlossen". Trotzdem hat mit Great Wall Motors mindestens ein chinesischer Hersteller Zugriff auf die Daten. Darunter sind nach dem "Handelsblatt" vorliegenden Informationen unter anderem Daten über den VW CC und den BMW Fünfer, die zweifelsfrei von A2Mac1 stammen. Noch ist nicht bekannt, ob die Firma die Daten an Great Wall verkauft hat oder ob sie gestohlen wurden. Weder A2Mac1 noch Great Wall haben entsprechende Anfragen des "Handelsblatts" beantwortet. Die Kunden des Dienstleisters sind empört – einige denken nach "Handelsblatt"-Informationen darüber nach, ihre Verträge zu kündigen.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.