Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Kommentar: Politik-Saurier wollen PSA und Opel verheiraten
Dan Akerson (l.) und Philippe Varin: Kooperation ja, Fusion nein - eine Übernahme von Opel durch PSA ist ein irrealer Wunschgedanke der französischen Links-Regierung. (Foto: Opel)
Der offenbar ernst gemeinte Versuch der französischen Regierung, den defizitären Autobauer PSA zu einer Übernahme von Opel zu drängen, stammt aus einer längst untergegangenen Epoche der Industrie-Politik. Die Staatslenker im Elysee erweisen sich einmal mehr als Politik-Saurier, die an den Realitäten scheitern werden. Eine Fusion von PSA und Opel ist barer Unfug - und wird von beiden Unternehmen auch nicht angestrebt.
Entwicklung von Neugeschäft, Finanzierung, Leasing, Gebrauchtwagen der Autobanken in den Jahren 2004 bis 2012 (in Milliarden Euro)
Die französische Tageszeitung "Le Monde" berichtet über eine neue Idee der französischen Regierung, den angeschlagenen Autobauer PSA zu retten: Peugeot Citroen soll Opel übernehmen und so den Kern einer Truppe in Westeuropa bilden, die dem alles dominierenden VW-Konzern Paroli bieten kann. Bei der Idee wird es gottlob bleiben. Denn abgesehen von ihrer ungelösten Finanzierung wäre diese Fusion der Sargnagel für beide Autobauer, die um ihre Existenzberechtigung in dahinschmelzenden Märkten kämpfen. Die Idee zu dem Aufstand stammt eigentlich von Fiat-Chef Sergio Marchionne, der schon vor zwei Jahren ein Gegengewicht zur erdrückenden VW-Macht ins Spiel brachte. Eine glatte Übernahme von Opel durch PSA wird aber aus vielen Gründen nicht stattfinden: Zum einen ist sie für PSA nicht finanzierbar, denn derzeit verbrennen die Franzosen noch monatlich rund 200 Millionen Euro, eine Rückkehr zu schwarzen Zahlen erwartet die Gruppe erst für Anfang 2015. Darüber hinaus müsste eine Verschmelzung beider Unternehmen zu einer radikalen Eindampfung ihrer Modellpaletten, Massenentlassungen und umfangreichen Werksschließungen führen. Denn das Produktangebot beider Hersteller und ihre Zielgruppen sowie ihre Marktpräsenz ist viel zu ähnlich. Eine klare Differenzierung würde jahrelange Umbauten erfordern. Zudem würden die Kartellwächter in Europa Bedenken erheben. Auch viele Lieferanten dürften erhebliche Bedenken anmelden und könnten so manche Projekte zu Fall bringen. Vor allem aber spricht ein Argument gegen eine solche Auto-Fusion zweier Volumenhersteller: Der Opel-Mutterkonzern General Motors will seine europäische Entwicklungsmaschine Opel nicht verkaufen, Know How und Patente nicht abgeben. Das hatte 2009 schon gegen den Verkauf von Opel an Magna und deren russische Verbündete gesprochen. Inzwischen hat sich GM schneller erholt als von allen Beobachtern erwartet. Wenn Opel gerettet werden kann, dann nur noch mit Hilfe der Finanzkraft aus Detroit.
Nachdem sie fast ein Jahr lang verhandelt hatten, haben General Motors und PSA ihre im Februar 2012 vereinbarte Allianz in Vertragsform gegossen. Dabei machten beide Konzerne... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.