Der koreanische Autohersteller gibt einen Ausblick auf die Technologien des Telematik- und Infotainmentsystems Blue Link der nächsten Generation. Außerdem kündigten Hyundai und die Schwestermarke Kia die Integration von Google-Apps an.
Skoda rüstet sich gegen Hyundai und Kia
Die tschechische Volkswagen-Tochter soll die Konkurrenz aus Korea mit neuen Modellen weiterhin auf Abstand halten
Neuzulassungen auf Vorjahresniveau - Hyundai und Kia wachsen weiter
Las Vegas. Hyundai zeigt auf der Consumer Electronics Show (CES) verschiedenste Technologien, die in künftige Versionen der Telematik- und Infotainmentplattform Blue Link einziehen sollen. "Wir haben seit dem Marktstart von Blue Link vor zwei Jahren große Fortschritte gemacht", so Michael Deitz, Senior Group Manager of Connected Car bei Hyundai Nordamerika. Großes Augenmerk legt der koreanische Autohersteller auf die sprachbasierte Steuerung der Funktionen. Geplant ist die Integration des aus dem iPhone 4S bekannten Siri-Sprachassistenten von Apple. Nach dem Anschließen eines iPhones mit dem Betriebssystem iOS 6 kann der Fahrer die Siri-Sprachassistenz über das fest eingebaute Telematiksystem nutzen. Außerdem lässt sich das iPhone nur mit Sprachbefehlen bedienen. Darüber hinaus will Hyundai die Spracherkennung des Spezialisten Nuance nutzen. Dabei kann man mit den Fahrzeugsystemen in Umgangssprache kommunizieren. So lassen sich zum Beispiel Nachrichten diktieren, Musik suchen, Adressen oder das Wetter erfragen. Die Plattform dafür bildet Dragon Drive von Nuance. Zum Dritten arbeitet der Autohersteller an der Mobile-High-Definition-Technologie, mit der mobile Geräte in das Car-Infotaiment integriert werden können. Zusammen mit den Navigations- und Infotainmentspezialisten Harman will Hyundai in der nächsten Generation außerdem auf Basis neuester Hardware unter anderem Wifi sowie verschiedenste Funktionen wie Internetbrowsing, mobile Hotspot und Media Streaming anbieten. Auch das cloudbasierte Internet-Radio Aha von Harman soll einziehen. Hyundai hat darüber hinaus angekündigt, in die US-basierte Telematikplattform Blue Link Google Maps zu integrieren. Zu den Services gehören die Suche nach interessanten Punkten sowie die sprachgesteuerte lokale Suche. Derzeit bietet Hyundai America mehr als 30 Applikationen auf der Plattform. Auch die Schwestermarke Kia kündigte die Google-Funktionen im eigenen Telematiksystem UVO eService an. Das erste Fahrzeug werde der neue Sorento sein, der im ersten Quartal 2013 auf den Markt kommt.
Die Premiumhersteller buhlen heute nicht nur mit Pferdestärken und Höchstgeschwindigkeit um die Gunst des jungen Publikums. Dieser Tage zählen auch andere Werte: Ein... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.